Vermögensprofi Fuchs: Das IDEALE Depot für 2026 – und die größten Fehler, die Anleger jetzt machen!
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► Hier kannst du meinen Kanal abonnieren: https://www.youtube.com/@mario.lochner Wie sieht das optimale Depot für 2026 aus? Ich frage nach beim Vermögensprofi Christian Fuchs. Er betreibt ein Multi Family Office und verrät in diesem Video, wie sich Anleger optimal aufstellen für 2026 und darüber hinaus. So geht rationales Investieren 2026 und DIESE Fehler machen Anleger besonders oft beim Investieren. Fuchs erklärt, welche Hausaufgaben Anleger jetzt für ihre Finanzen erledigen müssen 🦊 Hier geht's zum Family Office Fuchs: https://familyofficefuchs.de/ 📚 Mein brandneues E-Book "10 ETF-Denkfehler, die dich ARM machen" hier GRATIS downloaden: https://beating-beta.de/ebooks/10-etf-denkfehler-die-dich-arm-machen/ 👉🏼📱 Hier kaufe ich meine Aktien – meine Empfehlung XTB: https://geolink.xtb.com/fOySh 📚 Unsere E-Bibliothek bei Beating Beta: https://beating-beta.de/ebooks/ 🐼 Ich kaufe BITCOIN bei BITPANDA – HIER kannst Du KOSTENLOS ein Konto bei meinem Krypto-Partner BITPANDA eröffnen: https://bitpanda.pxf.io/c/5729070/2090625/15871 * 🖼️ In Rolex und Co. investieren – Hier geht es zu unserem Partner Timeless: https://timeless-investments.de/mlochner 💡BEATING BETA – dein rationaler Vorsprung an der Börse: https://beating-beta.de 👉🏼🎥 HIER geht's zum neuen Kanal "Bootcamp Börse": https://www.youtube.com/@BootcampBörse 🔐 HIER geht's zu unserem LOKR ROOM TALK: https://www.youtube.com/@LoKr-Room Mein Podcast 🎧 iTunes: https://apple.co/3UiU5X8 Spotify: https://spoti.fi/3Lvwz5k ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 📘 Mario Lochners SPIEGEL-Bestseller "Warum hat mir das niemand früher über Geld verraten?: Wie du finanziell unbesiegbar wirst" ► https://amzn.to/47LMqHa * 📘 "Was ich mit 20 Jahren gerne über Geld, Motivation, Erfolg gewusst hätte" ► https://amzn.to/3GBuZgI * 📘 "Die besten ETF-Strategien der Welt: Wie Sie das Maximum aus Indexfonds herausholen" ► https://amzn.to/41jtKMv * 👉🏽 Auf diesen Kanälen kannst Du Mario erreichen: ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– ► INSTAGRAM: https://www.instagram.com/mister.mario/ ► Twitter: https://twitter.com/mario_lochner ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– 00:00 Einleitung 01:58 Rückblick auf 2025: Was wir lernen können 04:25 Gold & Silber: Rohstoff-Superzyklus oder Angst? 06:33 Warum die Skepsis gegenüber Bitcoin wächst 07:14 KI-Blase? Der Vergleich zur Dotcom-Ära 11:12 Der wahre Einfluss von Technologie auf die Wirtschaft 13:55 Innovatoren vs. Value: Wer langfristig gewinnt 17:26 Strategie: Rationaler Umgang mit Markthypes 19:23 Renditeerwartung für die nächsten 10 Jahre 22:24 Die Wahrheit über Jahresausblicke der Banken 25:32 Warum Ökonomen oft schlechte Investoren sind 26:36 Weltweite Bewertungen: Wo sind Aktien noch günstig? 29:43 Die häufigsten Fehler in privaten Depots 31:48 Das „ideale“ Portfolio: Aufbau und Struktur 36:08 Resilienz durch Small Caps und Value 40:18 Die 4 Säulen der Liquiditätsreserve 46:08 Mentale Stärke: Ein Rat von Charlie Munger Weil dein Geld mehr kann! Und du auch! AKTIEN, ETFs & GELDIDEEN: Auf diesem Kanal wollen wir vor allem darüber reden, wie Du mehr aus deinem Geld machen kannst. Deswegen zeige ich dir die besten Geldideen unter Aktien & ETFs. Natürlich reden wir auch über Bitcoin und Immobilien INTERVIEWS: Dazu spreche ich mit den besten Experten der Finanzszene, mit Fondsmanagern, Vermögensverwaltern und mit erfolgreichen Unternehmern – beispielsweise sind regelmäßig zu Gast auf meinem Kanal: Dr. Andreas Beck, Dr. Gerd Kommer, Martin Hackler, Christian Fuchs, Mojmir Hlinka, Hendrik Leber und Philipp Vorndran ERFOLG & MOTIVATION: Mehrere Einkommensquellen aufbauen? Ein Unternehmen gründen? Oder die beste Version von dir selbst werden? Ich helfe dir und nehme dich mit auf die Reise zu mehr Geld, Motivation und Erfolg ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– Wichtig: Dieses Video dient nur zur Information und ist KEINE Anlageberatung! Es handelt sich nicht um Empfehlungen und die Betreiber dieses Kanals haften nicht für etwaige Verluste, die sich aus Investments ergeben, die aufgrund von Informationen aus diesem Video getätigt werden. * Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-Link. Wenn du auf diesen Link klickst und etwas abschließt, erhalten wir (je nach Anbieter) eine Provision. Dir entstehen dadurch keine Mehrkosten und du unterstützt unser Projekt. Wir danken dir für deinen Support!
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So sollte man ein Portfolio aufbauen, dass es langfristig sauber funktioniert und das tut's auch. Ich finde, man sieht jetzt aufgrund dieser dieser Zahlen her noch nicht, dass wir da so eine extreme Übertreibung sehen wie im Jahr 2000. Eigentlich hat der technologische Fortschritt, ich glaube, ein sieben mal
höheren Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft als im Endeffekt die anderen Faktoren. Eigentlich spielen die Börsen ja genau das. Ich habe das Gefühl, dass immer mehr gegenüber Bitcoin skeptisch werden und wenn ich halt zu sehr überzeugt bin, dass ich die Welt verstehe, ähm dann
neige ich vielleicht dazu doch auch Fehler zu begehen. Und das beste Investment ist tatsächlich die Investition in die klassische ähm sagen wir mal althergebrachte Wirtschaft in die Unternehmen Valueunternehmen, weil Servus Leute, herzlich willkommen in
einem brandneuen Video auf meinem Kanal. Mein Name ist Mario Lochner und ich bin heute zurück mit einem hochkarätigen Gast. Er ist Finanzexperte und ihm gehört ein Multiamily Office. Herzlich willkommen zurück Christian Fuchs. Danke dir Mario. Schön, dass ich da sein kann und zu allererst möchte ich es
nicht versäumen, dir ein gutes neues Jahr zu wünschen. Viel Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen. Danke dir. Dir natürlich auch und euch zu Hause natürlich auch wünschen wir nur das Allerbeste natürlich Gesundheit, aber auch gerne natürlich ein gutes Börsenjahr. Das ist dann doch nicht ganz so wichtig, aber doch auch erfreulich.
Ja, danke dir Christian, schön, dass du da bist und heute ganz wichtig rationalen Input, dass die Leute richtig tanken können jetzt hier am 1. Januar zum Jahresstart. Blicken wir vielleicht erstmal zurück. Ja, was wir aus diesem es war glaube ich schon für viele ein wildes und
anstrengendes Jahr und am Strich war es dann doch ein gutes Jahr. Zwischenduren sah es ja düster aus. Handelskrieg, der Zollwahnsinn, der Liberation Day, Angst, manche natürlich auch von dem echten Krieg. Es ist Wahnsinn. Die USA im Umbruch explodierende Staatsschulden, ob in den USA, dann Japan. Also, man könnte jetzt
noch lange weitermachen. Was können wir aus diesem Börsenjahr lernen aus 2025? Also, das erste, was man glaube ich lernen kann und sollte, ist, dass man es halt wieder nicht prognostizieren konnte, was passiert. Wir haben auch mal eine Grafik vorbereitet, vielleicht können wir uns die anschauen. Das ist hier die Grafik Nummer 2, wo wir bis zum
Enddatum 15.12. Bis dahin hatten wir die Daten jetzt mal vorliegen, uns anschauen konnten, wie haben sich Bitcoin, wie hat sich der US-amerikanische Aktienmarkt alles in Euro gerechnet entwickelt. Äh und wir sehen, dass eben der Bitcoin, also die Kryptowährung gut nach unten
gegangen ist seit Jahresanfang. Wir sehen, dass Silber der absolute Outperformer war. Gold dann im Endeffekt auch. Davon hat Kanada profitiert. Europa hat tatsächlich auch die USA in Euro geschlagen. Der Aktienmarkt. Ganz wichtig, das ist jetzt in Euro für alle die sich ja genau. Für uns als Euro
Anleger ist es natürlich auch wichtig, das ganze in Euro zu betrachten und nicht in den Fremdwährung. Der Fehler wird öfters gemacht, dass man dann auch die Entwicklung der einzelnen Länder in den Landeswährung zeigt. Das ist eigentlich unsinnig. Also in Euro sieht's tatsächlich so aus und ich finde, da kann dann jeder mal auch so ein bisschen die Hand aufs Herz nehmen
und sich überlegen, habe ich das so vermutet oder wie war ich dann auch Anfang des Jahres letztlich aufgestellt? Lage ich richtig oder falsch? Und ähm ich glaube, dass wir draus lernen sollten auch aus 2025 erstens mal, dass es immer die Ängste gibt, dass es auch immer die die FOMO gibt, die Far of Missing Out, dass wir aber nichts
prognostizieren können und dass ein Vermögen aus dem Grunde eigentlich so gestaltet werden sollte, dass wir davon unabhängig sind, erstmal was an den Kapitalmärkten passiert. Was vielleicht auch noch ganz wichtig ist und ist ja auch mal was Positives in diesen Zeiten, die Welt ist nicht untergegangen in 2025, wieder nicht, den Euro gibt's
immer noch und wir befinden uns auch noch nicht irgendwie im dritten Weltkrieg oder so. Ja, also das heißt ähm ja, also das heißt eigentlich erstmal ein relativ normales Jahr, aber ich weiß natürlich, dass auch das Jahr für viele schwierig war, auch beruflich und so, aber trotzdem an den Kapitalmärkten normales Jahr. Ich muss dir noch ein Kompliment machen,
weil einer der Sätze des Jahres ist es ist mir wirklich in Erinnerung geblieben. Äh, ich weiß nicht mehr, welches Interview es war. Ich glaube sogar, es war, als es richtig stürmisch war nach dem Liberation Day oder da rumherum, wo du gemeint hast, ja, es war jetzt offensichtlich, aber was ist denn
jetzt offensichtlich? Im Nachhinein ist alles immer offensichtlich und das finde ich das ist immer eine ganz spannende Frage, wie du es gerade gesagt hast. Wenn man sich mal überlegt, habe ich das so vorher gesehen, weil dieser Heinzeit BU ist verzerrt natürlich immer, dass man denkt, ja eigentlich war es ja klar und eigentlich eigentlich wollte ich ja selber kaufen und eigentlich wollte ich den Bitcoin ja
auch schon verkaufen. Ist glaube ich auch ein sehr schönes Learning. Gold Silber, man sieht ja durch die Decke. Ähm was folgerst du daraus? Weil viele machen sich da auch ein bisschen Sorgen. Also man kann es natürlich positiv sehen. Ist das jetzt ein Rohstoffsuperzyklus? Ist es auch ein extremes Misstrauensvotum gegenüber den
Staaten? Ist es einfach Angebot und Nachfrage oder auch ein dann vielleicht zu knappes Angebot bei Silber? Das ein man muss sich ja immer ein bisschen verwehren und du kennst mich da ja auch ein bisschen, also ich bin immer vorsichtig, wenn es ähm um Kausalitäten geht. Ja, in Nachgang kann man natürlich
immer sagen, es ist die Kausalität so und so und das ist alles logisch und hat alles so kommen müssen. Ähm, das führt aber dazu, dass viele dann natürlich auch sagen, na ja, g, wenn ich diese Kausalität immer herstellen kann, dann kann ich mir ja auch aus bestimmten Dingen, die passieren, die Zukunft herleiten, weil dann muss diese Kausalität ja auch gelten und das ist
eben nicht der Fall. Das heißt, die einfachste Antwort, was ist da passiert, ist ja, es ist mehr Nachfrage da gewesen als Angebot, deswegen sind die Preise gestiegen. Aber es kann man natürlich sagen, okay, was was sind jetzt die Faktoren gewesen? Ja, wenn man sie mal anführen möchte, dann kann man sagen, gut, wir hatten einfach ähm ein
Krisenjahr auch in der Geopolitik. Wir haben immer noch eben Kriege in der Ukraine nicht, die nicht beendet sind. Wir haben auf der anderen Seite starke Staatsdefizit, die ausgeweitet werden in Europa, in den USA, was auch ein bisschen eben diese die Angst vorm System Crash oder sowas gefördert hat,
wo die Leute gesagt haben, ich möchte dann irgendwo doch eher in mehr Sicherheit gehen. Und da ist halt eben Gold und teilweise auch Silber so eine ultimative Endwährung, wenn man so möchte. Äh und beim Silber ist es tatsächlich auch so, dass einfach eine enorme Nachfrage da ist hinsichtlich ähm
Photovoltaik, äh neue Technologien auch in der Industrie und dass diese Nachfrage eben nicht bedient werden kann. Ähm und das schon seit vielen Jahren nicht. Die Silberproduktion kann ja nicht einfach eben von heute auf morgen hochgefahren werden. Und dann könnte man sagen eben in der kausalen Vergangenheitsbetrachtung, dass diese
Faktoren dazu beigetragen haben, dass die so durch die Decke gegangen sind, die wer Edelmetalle. Ja, das Spannende ist, viele Sachen hätten ja auch auf den Bitcoin so getroffen, dass man sagt, ja, wenn man es gewusst hätte, golden Silber laufen sollte, man gesagt, ja, Bitcoin hätte dann wahrscheinlich auch ein gutes Jahr gehabt, aber da hat ja nicht funktioniert. Jetzt kann man das sich eins zu eins vergleichen, aber da sieht
man ja auch schön, dass dann gewisse Gründe oder Voraussetzungen dann auch einen unterschiedlichen Outcome haben können. Ja, Bitcoin, das ist schon eine interessante Sache, weil es gab ja eigentlich eine eine relativ hohe Korrelation auch immer zu zur Nest beim Bitcoin und zur Technologie und ich meine so ab Oktober ist es so ein bisschen abgebrückelt ähm und läuft es
auch in gegens die Richtung. Kann man sich fragen, warum das so ist? Ich weiß es nicht. Also Wert wie ein Bitcoin kann man nicht nicht äh nicht bewerten, aber interessant ist schon. Also, ich habe mich in den letzten Monaten auch öfters mal mit Leuten unterhalten, die aus der Technologie kommen und ähm ich habe das Gefühl, dass immer mehr gegenüber
Bitcoin skeptisch werden und vielleicht kommen wir im späteren Verlauf auch noch mal dazu ähm zu dem ganzen Thema Technologie und Bewertungen. Mhm. Vielleicht schlagen da auch erste Effekte durch, wo man dann auch sagt, na ja, vielleicht haben die Kryptowährung doch nicht so viel Zukunft. Bewertung ist ein gutes Stichwort, denn
das ist die Frage, die haben wir uns vor einem Jahr auch schon gestellt, aber jetzt stellen wir uns sie wahrscheinlich noch lauter. Viele Experten waren ja auch KI Blase, hohe Bewertungen, US-Aktien so teuer wie noch nie, Konzentration ist brutal. Wo stehen wir jetzt denn wirklich, wenn man das jetzt mal ganz nüchtern einschätzt?
Mhm. Ähm in dieser Blase oder ist es überhaupt eine? Also, ich habe da auch zwei, drei Sachen vorbereitet, aber vielleicht grundsätzlich mal vorweg, ne? Es gibt viele Experten, ja, äh aber keiner kennt die Zukunft. Ähm und insbesondere Volkswirtschaftler oder Portfolianager
sind in aller Regel sehr eloquent und können viele kausalen Zusammenhänge ähm dann letztlich auch schön präsentieren, aber es heißt halt nicht, dass es so kommen muss. Das ist dann das Problem, die Zukunft ist eben Ergebnis offen. Äh und deswegen sollte man eben nicht so viel drauf geben. Wenn wir uns auch mal diese diese Grafiken jetzt anschauen,
dann können wir so ein Status Quo anschauen. Wir können uns überlegen, wie war das in der Vergangenheit, wie sieht es aktuell aus, was heißt es vielleicht oder was kann das für die Zukunft bedeuten, aber es heißt ja noch lange nicht, dass es so kommen muss. Also, wenn du mal die die Grafik Nummer Nummer 3 nimmst, ähm das ist eigentlich ganz
schön, das habe ich mal rausgezogen auch aus Daten von JP Morgan ähm aus dem Guide to the Markets. Da sieht man auf der linken Seite die Gewichtung von US-Aktien am globalen Aktienmarkt. Das ist diese dieser graue Graf und dann sehen wir diesen grünen Graf und das ist
die Gewichtung des US Technologiesoktors ähm auf dem eben US-Markt. Und jetzt sehen wir sehr schön hier ab 96 abgetragen, dass einerseits, was wir alle wissen, aufgrund der hohen Marktkapitalisierung haben die USA mittlerweile ein wahnsinnig hohen Anteil am globalen Aktienmarkt.
Also höher als damals. Also höher als damals sogar. Ja. Und jetzt diese grüne Linie ist aber sehr interessant und da sieht man wunderbar diese wahnsinnige Blasenbildung hier um das Jahr 99 bis 2002, wo das nach oben geschossen ist und dann nach oben Sprung. Ja, Wahnsinn. Ja. Was wir dann aber im weiteren Verlauf sehen, das ist
auf das Jahr 2025 26 hinwg, dass wir einen so extremen Anstieg eigentlich nicht sehen, sondern wir sehen kontinuierliche Bewegung nach oben. Ja, wenn wir jetzt auf die rechte Seite gehen, dann ist das Ganze noch mal aufgeteilt in den S&P 500 als den
Standardindex und den S&P 500 Technologie. Und da sieht man auch die Bewertung. Äh und in der grauen Linie kann man betrachten, dass wir ein Bewertungshoch eben da im Jahr 2000 hatten. Dieses Bewertungshoch beinhaltet aber auch diese wahnsinnig hohe
Bewertung des Technologiesektors, die damals über 50 von KGV war. Ähm jetzt haben wir heute von der von dem Gesamtindex her sind wir noch unter dieser Spitze der Bewertung bei Docom, aber dieser Technologiebereich ist noch gar nicht so hoch bewertet. Also, das heißt, befinden wir uns eine Blase, ja
oder nein? Ich kann es dir nicht beantworten, man weiß es erst nachher. Ähm, aber man geht eigentlich davon aus, bei solchen technologischen Neuentwicklungen, wie wir es jetzt auch haben hinsichtlich KI, dass die so zwischen, ja, einige Quellen sagen 4 bis 8 Jahre oder 3 bis 7 Jahre dauern, wo
die Innovatoren erstmal wahnsinnig davon profitieren aufgrund ihrer Bewertung, bevor es dann letztlich in den Rest der Wirtschaft übergeht. Und äh ja, ich weiß nicht, Chat GPD 2022, 23, also sind wir vielleicht im zweiten, dritten Jahr. Das kann auch schon noch mal ein bisschen so weitergehen. Ähm, wir wissen es
natürlich nicht. Ende 22, glaube ich, kam es raus und der Hype ging dann los. So, das müsste Januar, Februar 23, wenn ich mich nicht genau, also wir wissen es nicht, aber ich ich finde, man sieht jetzt aufgrund dieser dieser Zahlen her noch nicht, dass wir da so eine extreme Übertreibung sehen wie im Jahr 2000. Wie ist es denn damals gelaufen? Du hast
gerade angesprochen, Innovatoren, wer profitiert dann? Weil da machen sich ja auch viele Sorgen nach dem Motto, ja, das sind jetzt alles gehypte Aktien. Natürlich ist das schön, die Rechenzentren werden gebaut und die Chips werden gebraucht, aber vielleicht wird ja auch falsch investiert über Investition und dann irgendwann merkt man bei Meta gab's ja auch schon die Probleme, dass man dann gemerkt, ja, die
geben jetzt viel Geld aus, kommt das wieder rein bei Oracle, dann die Schulden und so weiter und so fort. Viele Zweifel. Wie endet das denn für die Innovatoren am Ende normalerweise? Also es ist es ist sehr interessant, da hat Joe Davis, das ist der, ich glaube Global Chief
Economist von Vengard, der hat ein neues Buch veröffentlicht. Ich habe es jetzt noch nicht gelesen, aber es gab auch ein Interview dazu und das habe ich mir angeschaut und ich fand die Ideen ganz interessant. Also, ich hole ein bisschen weiter aus, um dann auf diese Frage zu antworten. Und die Idee war, dass er gesagt hat, äh grundsätzlich ähm ist
davon auszugehen, dass technische Innovation, Technologie einen viel stärkeren Einfluss hat auf die wirtschaftliche Entwicklung als z.B. die Demografie oder auch z.B. Fiskalpolitik oder Staatsverschuldungen, die ja als grundlegende Treiber erstmal für normale
Prognosen gelten, wie es EZB oder Regierungen machen in der Wirtschaft Entwicklung. Jetzt kommt Wenga hat nach vielen Studien äh äh zu dem Ergebnis und nach vielen Daten, dass sie sagen, eigentlich hat der technologische Fortschritt, ich glaube, den sieben mal höheren Einfluss auf die zukünftige Entwicklung äh der Wirtschaft als im
Endeffekt die anderen Faktoren. Und ähm jetzt war das Ergebnis, dass er gesagt hat, eigentlich spielen die Börsen ja genau das, nämlich eine eine Bipolarität. Auf der einen Seite befinden wir uns in der Welt, wo wo wir wissen, die westliche Welt ähm leidet an
Über Überalterung. Äh, wir haben auch inflationären Tendenzen hinsichtlich diese ganzen Thema mit Überschuldung und Staatsdefiziten und auf der anderen Seite haben wir aber eine Technologie, die viele der Probleme und Herausforderungen, die wir haben, lösen könnten und eigentlich spiegelt sich das dann auf der einen Seite an dem extrem
gestiegenden Goldpreis wieder. Das ist die Angst vor dieser alten Welt und auf der anderen Seite in hohen Bewertungen der Technologie und das kam ja auch so bisher noch nicht vor, dass diese beiden, ich sag mal, Anlagen parallel so stark gestiegen sind. Man könnte sogar sagen, die Technologie muss uns eigentlich helfen, weil sonst
genau, sonst haben wir ein Problem. Also, also Wengard kommt zu dem Ergebnis, dass sie sagen, eigentlich kann, wenn das wirklich so funktioniert, wie man es heute andenkt, kann die ähm KI dabei helfen, dass oder sagen mal so, hat sie eine Auswirkung, dass ca. 17 Millionen Baby Boomer in den USA nicht
in den Ruhestand gehen. Das heißt, 17 Millionen Arbeitskräfte bleiben erhalten. So, wenn man jetzt das betrachtet und anschaut, was bedeutet das, dann kommt Wengard auch zu dem Ergebnis, wie viele andere auch. dass eigentlich, wenn man dann die Innovatoren sieht, ähm dass das
eigentlich nicht das beste Investment ist, sondern das beste Investment ist tatsächlich die Investition in die klassische ähm sagen wir mal althergebrachte Wirtschaft, in die Unternehmen Value Unternehmen, weil nämlich die diese Technologie irgendwann übernehmen werden. Ähm das zeigt auch die Historie, dass im Endeffekt der
Wissenstransfer von den Innovatoren dann weggeht in die gesamte Wirtschaft und erst dann profitieren wir alle. Jetzt wissen wir eben auch aus der Historie heraus, wie hat sich z.B. in der DCOM Blase, nachdem dann die Innovatoren ähm so hoch bewertet waren, wie haben die sich weiterentwickelt? Und da haben wir auch mal was vorbereitet. Das ist auch
von JP Morgen. Ähm, wo wir mal gesagt haben, wir nehmen die die sieben oder sieben Haupttreiber der damaligen Blase von Microsoft bis Nortal Networks und stellen das mal gegenüber zum S&P 500 und sagen, wie hoch war die Bewertung äh
zum damaligen Zeitpunkt im März 2000 und wie hat sich dann die einzelne Firma jetzt bis zum heutigen Tag weiterentwickelt. Jetzt andere Werte wie Yahoo oder AOL oder Amazon sind da nicht mit drin. Da sind aber dafür eben auch ein paar kanadische Werte mit drin.
Jetzt sieht man, es gibt einzelne wie Microsoft, die haben sich sehr positiv entwickelt, auch Oracle, wobei ich glaube die Zahl auch hier vor dem Kurssturz jetzt noch war, ja, haben sich auch grundsätzlich sehr gut entwickelt, aber es gibt eben viele wie Relucent oder Nortal Networks oder Intel, die haben letztlich überhaupt nichts
gebracht und damit müssen wir eben jetzt auch rechnen. Ja, das heiß von den großen Innovatoren, von den Magnificent, die jetzt da sind, eben einige eben zukünftig keine großen Renditen bringen werden, andere vielleicht halt sogar böse abstürzen, abz genau das wissen wir nicht. Und dann
kann man aber sagen, wenn ich dann ein breites Portfolio habe, kann ich davon ausgehen, dass diese Innovation letztlich dann in den breiten Markt geht äh und da letztlich dann auch den Mehrwert bringt. Was mir in diesem Zusammenhang noch kam, da wird's jetzt vielleicht ein bisschen philosophisch, ich hoffe, das kannst du nachvollziehen.
In diesem Zusammenhang habe ich tatsächlich auch noch mal über Kryptowährung nachgedacht. Mhm. äh und habe mir gedacht, na ja, wenn bei Technikinnovatoren der Fall ist, dass sie eine Technologie bringen, dann wahnsinnig hohe Bewertung haben, aber langfristig oftmals ja gar nicht so davon profitieren können, stellt sich aber in der Kryptowährung vielleicht
auch die Frage, es ist jetzt kein Innovator als ein Unternehmen oftmals dahinter, aber es ist eine Technologie. Also, ich habe äh die die Blockchain ähm, die jetzt wahnsinnig hoch bewertet wird, aber wenn sie dann vielleicht nicht in irgendeinen US Case übergeht, in die Wirtschaft rein, wo sie dann mehr
Wert bringt, stellt sich die Frage, welchen Wert hat diese Technologie am Schluss? Und wenn die Innovatoren in aller Regel es nicht schaffen, dann vielleicht langfristig in Summe ihre Werte zu halten, ist dann schon auch die Frage, ob eine Technologie, die einen bestimmten Wert zugedacht wird, diesen Wert halten kann, wenn sich rausstellt, dass der Usase eigentlich nicht gegeben
ist. ein sehr wirklich spannender Ansatz. Vor allem man sieht ja auch schon, was so ein bisschen gespielt wird an den Märken. Z.B. Versicherung ist ja sowas, da hätte jetzt am Anfang keiner gesagt KI Versicherung, aber z.B. ist so ein typisches Beispiel, wo viel erwartet
wird, wo natürlich die Kosten auch massiv eingespart werden können oder dann Betrug viel besser aufgedeckt wird. Nur mal um so ein Beispiel zu nennen, z.B. falls ich jetzt jemand fragt äh ja, wie soll das denn laufen? Oder damals Internet ist ja auch ein guter Beispiel, da hat der Handel ja z.B. irre davon profitiert dann natürlich
genau also die gehipten Unternehmen sind letztlich raus deren Innovation hat sich im Markt durchgesetzt und hat dort tatsächlich zu Wachstum geführt. Wir nutzen das seit ein zwei Jahren auch bei uns im Unternehmen verstärkt KI für Recherchen oder derartige Dinge. Man merkt da wie sich es einschleicht und man merkt welchen Vorteil es bringt. Ja,
jetzt ist eine Frage wie man mit der Blase umgeht. Gut, es ist natürlich die Frage, bin ich jetzt bis an die äh Zähne bewaffnet in nur in Nvidian investiert oder bin ich jetzt ein klassischer ETF-Anleger mit so einer Blase, weil die kann ja noch sehr lange gehen. Du hast es selber gerade gesagt,
das kann jetzt auch noch zi Jahre weiterlaufen und es ist ja so die Frage, wie nehme ich vielleicht ein bisschen Risiko raus und der Kernfehler wä ja ich gehe ganz raus oder stark raus und dann am Ende passiert ja gerne noch dann läuft's weiter und dann gehe ich am Ende wieder rein, wenn es quasi wirklich vielleicht kurz vor knapp ist. Wie geht
man damit rational um? Ja, gut, rational würde ich sagen, geht man immer davon um, dass man sein Gesamtvermögen hat versucht rational zu steuern und dass man sich von so einzelnen extremen Marktbewegung, sei es in die eine oder andere Richtung eben nicht abhängig macht. Ja. Ähm, das
heißt, wenn wenn man ein Portfolio und und du weißt ja, wir bauen die Portfolios eben auch nicht letztlich mit mit Einzelaktien und mit irgendwelchen Chancen, den man nachnen muss, sondern wenn man das rational wissenschaftlich sauber aufbaut, dann gehe ich einfach damit um, dass ich weiß, dass eben
amerikanische Aktien, Technologieaktien eben in Relation zu anderen, jetzt nicht im letzten Jahr, wie wir gelernt haben, aber in den Jahren davor eben stark gestiegen sind und dass das dann bedeutet, dass ich tendenziell dann dort nachvestiere, wo ich eben schlechtere Renditen hatten und dort, wo eben, sagen
wir mal, die Wertschöpfung, die eigentlich aus Unternehmen gegeben ist, durch die Preisentwicklung überboten wird. Das heißt, die die Bewertungen zu hoch sind, da tendenziell eben nicht mehr nachinvestiere oder vielleicht sogar was was rausnehme. Ja, ähm das ist, würde ich sagen, die einzig sinnvollste Vorgehensweise. Ähm und das
würde ja auch oder führt ja auch bei den Überlegungen, die jetzt Wenger z.B. hat dafür äh dazu, dass man sagt, ich gehe jetzt eigentlich ja in diese Branchen rein, die zukünftig voraussichtlich stärker davon profitieren würden, wenn dieser Innovationstransfer stattfindet und ähm ja und Gewichte natürlich
aktuell die Technologieaktien trotzdem noch. Ja, also selbst in unserem Portfolios ist USA oder S&P 500 ja auch noch mit mit 36% oder sowas drin. Also ist ja noch ein wahnsinnig hoher Anteil. Das heißt, da profitiere ich natürlich auch dann weiter, wenn es noch weiter steigen sollte. Wie geht man denn mit der Bewertung um? Jetzt gibt's ja auch, wie ich f einige
Experten, die warnen und es gibt ja rauf und runter die Charts z.B. von Apollo jetzt wieder vor ein paar Tagen nach der Motto er in den nächsten 10 Jahren jetzt bei USA Renditererwartung praktisch null, weil einfach schon so viel Rendite frühstückt wurde. Oder man könnte auch anders sagen, Mensch, die letzten Drache sind so gut gelaufen, dass das muss ja
jetzt fallen. Jetzt mal ganz plump formuliert. Genau. Also, also Bewertung haben natürlich eine Aussage und die Aussage ist tatsächlich, dass man über die nächsten 10, 15 Jahre dann mit niedrigeren Erträgen grundsätzlich rechnen kann. Aber ich habe auch da eine meiner Lieblingsgrafiken mal wieder mitgebracht. Ich weiß äh wir haben viele
Grafiken wieder dabei. Ja, aber aber wenn wenn die eben vielleicht, wenn man ein bisschen länger braucht als jetzt allein in diesem Gespräch, um das zu erfassen, kann man das Video auch stoppen und es noch mal in Ruhe studieren und anschauen. Nehmen wir mal diese diese Grafik Nummer 5. Ähm, die ist auch ein bisschen erklärungsbedürftig, aber ich mach's
gerne noch mal, dass ich versuche, den Hintergrund hier sauber darzustellen. Also hier ist dargestellt auf der linken Seite eine einjährige Betrachtung erstmal. Das heißt, wenn der S&P 500 eine bestimmte Bewertung erreicht hat, dann stellt sich die Frage, wie war die
Wertentwicklung in den darauffolgenden 12 Monaten und dann ergibt sich hier einen Punkt. Ja, das heißt, ich kann sagen, bei der Bewertung jetzt, wenn man den ganz untersten Punkt nimmt hinter auf dieser Grafik bei einer Bewertung, die er mal erreicht hatte von, sagen wir mal 13 ist gab es ein Jahr, da hat er
tatsächlich danach - 45% oder sowas gemacht. Jetzt kann ich mir anschauen, wie ist dann die Verteilung dieser Punkte und ich kann, wenn es jetzt um diesen Einjahreszeitraum geht, auch erkennen, dass ich eigentlich nicht prognostizieren kann. Ich kann nur sagen, genau, ich kann nur sagen, je höher die Wahrsche, also je höher die
Bewertung ist und das ist diese diese grüne Linie, also diese senkrechte Linie. Je weiter ich die nach rechts schiebe, umso hoch höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Punkte unter der Nullinie sind, was die Rendite angeht aufgrund der historischen Daten. Wenn ich dann aber da sage, ich gehe von dieser Einjahresbetrachtung weg
innerhalb der eigentlich eine eine Zukunftsprognose sowieso unsinnig ist, dann kann ich aber auf eine 10jahresbetrachtung schon feststellen, dass diese Punkte sich letztlich zu einer Linie sortieren und diese Linie ist halt eben von links oben nach rechts unten absteigend. Und dann lande ich
jetzt aktuell bei dem Bewertungsniveau des S&P 500 eben bei der Aussage, die dann auch ebeno nachvollziehbar ist. Das wird wahrscheinlich in den nächsten Jahren äh null sein. Jetzt ist aber die tatsächlich interessante Sache, dass ähm ich glaube, du hattest es mal
Skispringer genannt. Ja, dieser Skispringer, der nach links springt. Stimmt, der springt genau. Ähm dass der jetzt in den letzten Monaten hier oben diesen Arm ausgebildet hat. Ja. Ähm und dieser Arm bedeutet einfach, dass selbst in den letzten 10 Jahren, wo wir schon tendenziell hohe
Bewertungen hatten, trotzdem die USA oder S&P 500 nicht erwartbar hohe Renditen gebracht hat. Ich kann dir jetzt nicht sagen, wie lang dieser Arm noch wird ähm oder ob der dann letztlich dann abflacht und sich dann ausfüllt. Das wäre der normale Weg, aber das ist wieder das, wo wir einfach nicht wissen,
was die Zukunft bringt. Äh und wo wir einfach davon ausgehen müssen, es kann morgen zu Ende sein mit dieser letztlich äh KI Dominanz. ähm oder ja oder sagen mal das Jahr 2025 wird weitergeführt. Da haben wir im Endeffekt ja auch schon aus Eurosicht schlechtere US-Renditen gehabt
oder das ganze springt noch mal an. Ähm und deswegen heißt diversifizieren, mit dabei sein, aber nicht in die Panik verfallen in die eine Richtung und nicht in die Gear in die andere Richtung. Vielleicht kannst du uns einen kurzen Einblick geben. Du warst ja auch lange Banker und alle Banken machen ja diese berühmten Jahresausblicke. Wir hatten
auch schon mal drüber gesprochen. Das Lustige daran ist ja eigentlich egal wie es läuft, ob es schlecht läuft, ob es gut läuft. Eigentlich bei den meisten Banken heißt dann immer so ja so 7 8 9 % vielleicht mal so 10 noch, aber eigentlich ist man immer im Durchschnittsbereich. Ja,
wie sinnvoll ist das? Weil du hast ja schon mal sehr schön erklärt, dass der Durchschnitt in einem Jahr sehr sehr selten praktisch nie kommt. Also entweder ist es deutlich besser oder schlechter. Genau. Und warum macht man das? Weil man dann halt im Endeffekt sich damit sicher nicht blamiert. Äh oder ja, oder rechnet man das wirklich irgendwie aus?
Ja, klar. Also, ich meine, wenn du wenn du natürlich noch auf, also, erstens mal hat natürlich jeder Analyst auch irgendwo seine sein eigen Interesse, er möchte seinen Job erhalten. Genau. Also, das heißt, wenn ich mich jetzt hinstelle und komme mit Extremen, dann laufe ich natürlich auch eine extreme Gefahr, dass ich extrem daneben liege und dann ist es halt schwierig,
weil dann heißt, na gut, du wirst auch ein bisschen an dem gemessen, was du da machst, was du sagst, was du niederschreibst und dann wird's schwierig. Ja, also wenn ich mich jetzt hinstelle und sage, nächstes Jahr steigt der Aktienmarkt um 20 oder 30 %, dann bin ich der der naive Opportunist, der die Probleme der Welt nicht versteht. Äh und der sich noch wundern wird, ja, wenn
ich mich hinstelle und sag, der Aktienmarkt fällt um 30%, dann bin ich der Crashprophet. Ähm und ähm sehe sowieso immer nur die Weltuntergangsszenarien oder bin der typische Deutsche, der immer Angst hat. Und wo wo lande ich dann? Dann lande ich halt in der Mitte, ne? Und wenn ich jetzt weiß, dass die Wertschöpfung im
globalen Unternehmerturm im Aktienmarkt eben im Schnitt, sagen wir mal nominal bei so 7 bis 9 % liegt, was mache ich dann? Dann nehme ich das Jahresendergebnis und pack halt 7 bis 9 % drauf und dann habe ich, sagen wir mal, die höchste Wahrscheinlichkeit, dass ich dann auch wieder im im Schnitt alle Analysten liege. Aber ich kann dir
jetzt schon sagen, dass es zu hoher Wahrscheinlichkeit nicht so kommen wird. Auch da haben wir noch mal eine Grafik vorbereitet, ähm die das so ein bisschen historisch darstellt. Seit 1980 der MSCI Europe Index, ähm wo man schön sieht, was war in jedem Jahr der Verlust im
Jahresverlauf? Das ist dieser rote Punkt unter der Nullinie. Was war dann tatsächlich der erzielte Ertrag im Kalenderjahr? Das ist dann im Endeffekt das Balkendiagramm nach oben und da liegen wir halt im laufenden Jahr einerseits bei -1% äh beim beim Verlust im Jahresverlauf.
Das war dann irgendwo wahrscheinlich im April rum und jetzt zum Stand äh 15.12. Was das Ende dieser Datenhistorie ist aus der Auswertung von JP Morgen haben wir halt eben 15% Rendite gehabt. So und jetzt kann ich sagen, nehme ich Mittelwert bin ich bei null. Äh jetzt kann ich natürlich keine Prognose
stellen als Aktienanalyst, dass Aktien keine äh Rendite bringen. Also sage ich, dann nehme ich halt meine 7 %. Warum? Was mir gerade vorher äh eingefallen ist, du hast ja auch von Ökonomen äh gesprochen. Der Ökonom wird sich das ja im Zweifel jetzt anschauen, sagen: "A ja, hier hohe Bewertung 10 Jahre und das
Weltwirtschaftswachstum auch nicht so berauschend. Mm. Äh, aber Ökonomen sind ja meistens sehr schlechte Investoren. Also, da gibt's auch gute, aber ich glaube auch jetzt meine Erfahrung, also ich habe auch noch nie von dem Ökonomen gehört, dass eigentlich alles gut läuft. Also eigentlich die Ökonomen sagen immer so, geht schon, könnte aber besser
laufen. Warum sind denn Ökonomen keine guten Investoren oft? Na ja, also also erstmal glaube ich, dass es viel vielleicht mit mit einer gewissen Selbstüberschätzung oder Hybris zu tun hat, also in der Person selber dann vielleicht liegt, dass man eben denkt, man man versteht diese ganzen kausalen
Zusammenhänge, aber versteht dann eben nicht, dass die Zukunft eben leider trotzdem oder zum Glück oftmals trotzdem Ergebnis offen ist. Und das zweite ist das, dass auch ähm in der Ökonomie, also die die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes oder einer Region nicht unbedingt mit Aktienmärkten zusammenhängen muss. Ja, also ähm
Emerging Markets z.B. hatten über Jahrzehnte sehr sehr sehr gute wirtschaftliche Entwicklung, was Wirtschaftswachstum angeht und trotzdem sind die Aktienmärkte dahin gedümpelt oder andersrum. Das heißt, es gibt einfach verschiedene Zusammenhänge, die eben nicht da sind in der Kausalität. Und wenn ich halt zu sehr überzeugt bin, dass ich die Welt verstehe, ähm dann
neige ich vielleicht dazu doch auch Fehler zu begehen. Jetzt haben wir viel über die USA gesprochen. Jetzt haben wir gerade schon Schlenker gemacht nach Europa. Wie sind wir denn generell bewertet? Weil das monieren ja viele auch zurecht immer, es heißt immer der Aktienmarkt, aber dabei sprechen die meisten eigentlich immer
über US-Atien. Es gibt ja noch ein bisschen anderen Aktienmarkt auf der Welt. Wo stehen wir denn da genau? Also auch da noch mal einen Schritt zurück. Also wir empfehlen ja jedem sich tatsächlich nicht immer nur um irgendwie Aktienmärkte oder so zu drehen, sonst kommt ja immer letztlich
auf die Steuerung des Gesamten an. Ja, und jetzt ist der Aktienmarkt der dem ordnen wir zu der der Anlageklasse des Unternehmertums, die halt die einzige Anlageklasse ist, die tatsächlich langfristig eine positive Wertschöpfung hat. Und wenn ich dort investieren will, sagen wir eben in ein rational breit gestreutes äh gut gemachtes günstiges
Portfolio. Ähm und wenn man da dann tatsächlich mal reingeht, kre klein granularer mal schaut, wie sind wir aktuell bewertet, dann haben wir hier diese Grafik vorbereitet. Auch wieder Datenquelle JP Morgen. Danke an die Herren aus der großen Bank. Ähm und da sehen wir jetzt die Spannen letztlich
der Bewertung seit 1990. Das ist die Datenbasis. Wir sehen die durchschnittlichen Werte der Bewertung seit 1990. Wir sehen die aktuelle Bewertung und die Bewertung zum Jahresanfang. Aufgeteilt erstmal in Regionen auf der linken Seite. Und da sehen wir, dass die Welt, also der
Weltaktienmarkt, der ist hier dargestellt soweit ich weiß MSCI World. ähm, dass wir da eigentlich vom Jahresanfang bis jetzt von der Bewertung her gestiegen sind und auch über den Durchschnittswerten liegen. Wenn wir
dann aber uns anschauen, woher diese Hohebewertung kommt, dann sehen wir eindeutig, die kommt aus den USA. Ähm Europa ohne Großbritannien, Großbritannien, Schwellenländer und China sind tatsächlich äh seit jetzt den historisch 35 Jahren, wo diese Daten
eben hier genommen werden, ähm ja durchschnittlich bewertet, sind jetzt dieses Jahr teurer geworden, aber sind durchschnittlich bewertet. Das heißt, wenn ich heute ein Portfolio baue, das auf die Welt gestreut ist, wo ich die USA eben vielleicht nicht wie im MSCI World mit über 70% Gewichte, dann habe
ich trotzdem Portfolio, was nicht extrem hoch bewertet ist, auch im im Vergangenheitskontext. Wenn ich jetzt eine weitere Streuung noch mache und sage, ich gehe jetzt nicht nur auf die Regionen, so ich gehe ich in ein Aktiensegmente, also ich gehe Large Caps, wie auch gezielt Small Caps, dann
sehe ich sogar interessante Themen wie das Small Caps eigentlich über die Regionen, die hier dargestellt sind und ich glaube für die anderen Regionen der Welt gilt müsste das auch so gelten. Small Caps in aller Regel höher bewertet sind als Large Caps, aber tatsächlich in der aktuellen Phase viel niedriger
bewertet sind. Das heiß USA sind ja relativ billig. Genau. Das heißt, die sind einerseits zur Historie relativ billig und andererseits sogar viel billiger als die Large Caps. Das heißt, wenn ich dann Portfolio baue, was weltweit gestreut ist, was Small Caps übergewichtet, habe ich ein Portfolio, wo ich an langfristigen Historie sagen
kann, bin ich gar nicht extrem hoch bewertet. Deswegen ähm ist heute genauso der richtige Zeitpunkt wie vor einem Jahr oder wie vor 5 Jahren zu investieren. Es kommt halt auf die Gesamtvermögenstruktur an und darauf dass man eben sauberes Portfolio baut und ähm nicht zu sehr in das eine oder andere extrem geht, was eben wiederum
die vier of missing out betrifft oder halt eben die Angst, dass jetzt alles zusammenbrechen könnte. Schauen wir uns gleich noch an, wie ein perfektes Portfolio. Ob es das gibt, die Frage kann ich dir vielleicht auch noch stellen, aber ein versucht so nah wie möglich ranzukommen, wie das aussieht. vorab vielleicht noch lass uns mal
konkret werden, spannende Insights. Ist ja kein Geheimnis. Bei Beating Beta unterstützt ihr uns ja beim Thema Roast My Depot. Habt viel Einblick in die Depots von vielen Anlegern. Mhm. Jetzt wollen wir ja nicht lästern oder irgendwie was schlecht machen. Es geht
einfach nur darum, was man lernen kann oder was man vielleicht immer wieder sieht, was so typische Fehler sind. Was sind da die wichtigsten Erkenntnisse? Also so typisch würde ich sagen ist tatsächlich ähm, dass wir meistens ein Sammelsurium an Anlagen vorfinden, die
wahrscheinlich aus der Historie heraus irgendwo so ein bisschen planlos angesammelt wurden. Vielleicht auf Basis von irgendwelchen Berichten, die man liest, von Dingen, die man hört. Äh, dann wird es eingekauft. Es wird in aller Regel nicht bereinigt. So hat man zumindest den Eindruck. Ähm es sind
meistens viel zu viele Wertpapiere. Es hat eben meistens keine Struktur, keine wirkliche. Ähm und so ein bisschen hat es mich dran erinnert, das soll jetzt auch kein kein Lestern sein, aber so ein bisschen hat's mich erinnert, wir wir Männer kommen ja so vom klassischen Jäger und sammeln, ne, so aus den Wäldern. Und da habe ich mich manchmal
schon gefragt äh ob wir uns kognitiv dann so viel weiterentwickelt haben. Vor allem, weil auch die die Quoten von von Rohstoffen auch von Gold und Silber meines Erachtens überverhältnismäßig hoch sind. Und das kam jetzt auch wahrscheinlich nicht daher, dass äh die Leute dann schon natürlich sehr früh das
alles gekauft haben und jetzt dran partizipiert haben, äh sondern es kommt in alle Regel eben daher, dass diese Dinge in den Mittelpunkt drücken und dann sieht man halt ja wieder Jäger und Sammler ud da glänzt was und da ist das kann ich noch brauchen, das nehme ich auch noch mit dazu und das ist meines Erachtens eben langfristig eben ja sag
mal so, es kann funktionieren, solange Märkte sehr gut funktionieren und dann kann ich auch den den globalen Markt outperformen und das da freue ich mich aber spätestens, wenn es irgendwann mal zu Stressszenarien kommt, dann habe ich halt ein Problem, wenn ich ein Portfolio habe, dass ich nicht mehr überblicken kann. Äh und wenn ich nicht genau weiß,
wie ich dann damit umgehen soll, äh weil ich eben bei einer Krise, wie ich jetzt gerade vorhin auch gesagt hatte, z.B. bei den Technologieaktien, wenn es dann zu einem Umschwung kommt, wenn es zu einer Krise vielleicht kommt, dann weiß ich halt nicht, welche Firmen überleben es und welche nicht. Dann lass uns doch vielleicht mal den
Schritt weitergehen, wie wir es besser machen. Vielleicht über das Thema ja überlasse ich gern dir. Gesamtvermögen ist ja der Ansatz, für den du stehst ganz wichtig. Das vernachlässigen ja viele oft immer schon dann nur auf die Aktien lassen den Rest außen vor und vielleicht auch Thema Liquidität
steuern, wie man dann über die Punkte hinkommt zu einem sinnvollen strukturierten Portfolio. Ja, also genau, du hattest ja gerade vorhin mal Stichwort genannt das perfekte Portfolio, ne? Da muss man vorsichtig sein, weil was ist perfekt? Dann würde ich die Gegenfrage stellen, was ist das perfekte Leben? Und da ist
es natürlich sehr individuell. Ich glaube, dass ein Portfolio und ein Vermögen dann in gewisser Weise perfekt ist, wenn es halt auf die individuelle Lebenssituation passt. Und ähm dann muss ich mir überlegen, wie wie baue ich das auf? Erstens mal von Vermögen her, das heißt, wie bin ich auf
die verschiedene Anlageklassen investiert? habe ich genug Liquidität, um auf alle Eventualitäten des Lebens äh letztlich reagieren zu können, um auch vielleicht auf Veränderung des Kapitalmarkts reagieren zu können. Und dann geht's darum, eine Struktur zu schaffen, einerseits im gesamten Vermögen und andererseits dann aber auch im Wertpapierportfolio, weil ich hatte
schon gesagt, solange die Märkte so gut laufen wie jetzt, solange ich im Endeffekt so tolle Momentumeffekte drin habe, da kann ich mich wieder König fühlen mit meiner Einzelaktienselektion. Aber wenn es dann irgendwo zu einer Krise kommt, dann wird's eben schwieriger, weil dann muss ich mir überlegen, was mache ich jetzt mit jeder einzelnen meiner 100 Positionen?
Und da ist in nach meiner Erfahrung die meisten dann doch schon ein bisschen überfordert. Und da würde ich sagen, wenn ich dann in Richtung eines perfekten Portfolios gehen will, dann ist es für mich eins, was ich sage, es muss einer klaren Struktur folgen, es muss geringe Kosten haben, es muss
einfach zu rebalancieren sein, das heißt in guten wie in schlechten Zeiten, dass ich damit umgehen kann. Es muss verhindern, dass ich mit Emotionalitäten an das Thema rangehe und wenn ich mich der Sache so nähere, dann würde ich eben ein ein ETF
Portfolio tatsächlich aufbauen mit geringen Kosten, mit einer bisschen breiteren Diversifikation als jetzt z.B. auch ein MSCI World, mit einem vermeiden von Übergewichtungen in diesen Bereichen, die Blasen sein können, aber wir nicht wissen, ob sie es jetzt schon sind. Ähm und dann komme ich sukzessive
zu einem Portfolio, was mir sozusagen das Leben erleichtert und am Schluss nicht noch das Leben verkompliziert. Ähm und das ist dann sozusagen das, sage ich mal, perfekte in Anführungsstrichen Portfolio, was ich dann für mich anstreben kann. Ich habe auch noch mal, wir haben es schon öfters gezeigt, aber mal auf auf Folie 9 das mal mitgebracht,
wie man sich sowas vorstellen kann, auch auf Basis von ETFs, die Indizes abbilden. Also, dann kann man sich überlegen eben, wie ich die Welt ab. Am einfachsten ist es meines Erachtens mit Kapitalmarkt oder mit Kapitalmarkt kapitalisierenden Indizes, also Marktkapitalisierenden Indizs, weil die
hal am günstigsten von der Darstellung sind. Wir machen sehr gerne eben mit Indizes und mit ETFs dann, die auch voll replizierend sind, die geringe Kosten haben und dass man kaum Überschneidungen hat. Das heißt, dass wir jetzt in den USA genauso wie in Europa oder Japan, also Large Caps, Small Caps extra abdecken und darüber
eine saubere Struktur schaffen mit wenig Überschneidung die saubere balanciert werden kann und die mir auch ermöglicht dann in dem Crash Szenario, dass ich einfach sagen kann, okay, ich investiere tatsächlich nach, ich muss mir keine Gedanken machen über Einzelaktien, über Einzel Unternehmen oder in dem Boom
Szenario, dass ich sage, okay, S&P 500 ist schon wieder äh viel besser gelaufen als alle anderen, ja, dann investiere ich doch in die anderen nach, oder? oder kann er noch mal, wenn ich Sparpläne habe, da vielleicht anpassen, dass ich sag, ich ein bisschen mehr rein in die also eine einfache Struktur, eine klare Struktur, die Emotionen rausnimmt und
die dabei hilft, kluge Entscheidungen zu treffen. Ja, da hast uns no ein bisschen mehr mitgebracht, wenn wir da mal reingehen. Ja. Ähm ja, also genau, was noch wichtig ist. Ja, also das genau das ist vielleicht was, wo was man noch im Portfolio Kontext sagen kann. Jetzt ist das
Portfolio, was was wir machen, weicht ja auch wieder ein bisschen von der Marktkapitalisierung ab. Und jetzt gibt's natürlich Leute, die sagen, ja, aber wenn man der rein in Lehre folgt, da muss man auch den Märkten vertrauen und so weiter und so fort. Und wenn der Markt sagt, dass jetzt eben 65 bis 75% USA äh der aktuellen wirtschaftlichen
Realität entsprechen, dann darf ich davon nicht abweichen, weil sonst treffe ich Prognosen. Ähm, wenn man jetzt ein Portfolio bauen will, was tatsächlich für die Zukunft resilienter und auch belastbarer ist, dann zeigt es sich schon, dass es sich lohnt, das ausgewogener letztlich aufzustellen. Ich
habe mal jetzt hier diese Folie 11 mal mitgebracht. Also generell ein bisschen glätten und auch wegen der Bewertung. Genau, bisschen gletten, wegen der Bewertung auch ein bisschen tiefer eben aufbauen. Nicht nur Large Caps und eben auch Small Caps, nicht nur Growth, sondern auch Value. Und die Effekte, die da rauskommen, die habe ich mal
mitgebracht auf dieser Folie 11, die wir gerne mal einblenden können. Die ist es ein bisschen schwieriger zu verstehen. Ich möchte es aber doch kurz erläutern und ich hoffe, dass man es gut nachvollziehen kann. Wie gesagt, werden wir es nicht gleich nachvollziehen, kann einfach mal das Video anhalten und noch mal bisschen studieren. Ähm, was haben wir hier jetzt drauf? Wir haben das
unterste. Das ist der MSCI All Country World IMI Index, das heißt, der die gesamte Welt rein markkapitalisierend abdeckt. Dann haben wir drüber das ETF Portfolio, dass ich ja auch jetzt gerade mal gezeigt hatte, wie man das aufbauen kann ungefähr. Und ganz oben haben wir
ein Index vor Portfolio, was sich von den anderen beiden dadurch unterscheidet, dass es noch viel stärker value lastig ist, noch viel stärker small cap lastig und noch viel stärker von der Marktkapitalisierung abweicht. Ja, man kann das auch theoretisch mit ETFs nachbauen oder nicht. Darum sollte es aber gar nicht gehen. Es soll nur
darum gehen, was bedeutet es, wenn ich ein Portfolio belastbarer aufbaue und breiter diversifiziert und bei geringen Kosten. Und dann sehen wir jetzt über den Zeitraum, das könnte man jetzt hier mal rechnen von 1.99. bis ähm 31.10.2025,
dann sieht man über rollierende Zeiträume von 1 bis 20 Jahren, was passiert mit der Durchschnittsrendite dieses Portfolios. Das ist diese weiße Linie in der Mitte dieses Balkendiagramms und mit der Volatilität nach oben oder nach unten um diese Durchschnittsrendite und während jetzt
das am breitesten diversifizierte Portfolio, das sind ca. 12000 Aktien drin über den rolierenden Einjahreszeitraum tatsächlich in der Historie die höchste Rendite hatte, aber auch die höchste Volatilität, dreht sich das Bild, je länger mein Anlagehorizont ist. Ja, das heißt, wenn
ich dann hier auf ähm spätestens auf 3, 4 5 Jahre gehe, sehe ich, dieses Portfolio hat eine geringere Volatilität aufgrund dieser dieser breiteren Aufstellung um die Durchschnittsrendite und eigentlich langfristig dann die höchste Renditeerwartung. Das heißt, und
da muss ich mal eine Lanze brechen für meinen werten Kollegen Dr. Gert Kommer. Ja, das heißt, wenn man auch sein sein ETF anschaut, dann versucht er genau das letztlich anzustreben. Das heißt zu sagen, ich ich gehe aus diesem Blasenrisiko raus, ich baue ein resilientes Portfolio und ich strebe langfristig die höchsten
Renditeerwartungen an bei geringstmöglicher ähm Volatilität. Und das wird langfristig, wenn man die Kapitalmarktwissenschaft glauben wird, auch funktionieren. Hat aber kurzfristig immer die Folge, dass du natürlich äh in aller Regel, wenn die Märkte sehr gut laufen, wenn sich vielleicht aktuell
gerade Blasen bilden, wer weiß es in Amerika, dann dass du halt immer ein bisschen schlechter bist. Das heißt, die Aussage, na ja, MSCI World ist ist jetzt besser als Geld Komma ETF, ähm ist dann in Summe ein bisschen naiv. Mhm. Also wirklich langfristig schauen und so kann man dann Risiko und Rendite
beides optimieren. Genau, so kann man Risikorendite optimieren, wenn die Märkte super laufen, wenn USA super läuft. Es wird immer einzelne Regionen geben, die besser laufen als die ganze Welt. Es wird immer einzelne Aktien geben, die besser laufen als die Region. Es wird immer den Lottospieler geben, der gewinnt. Der hat dann auch einen höheren
Ertrag als die beste Aktie. Ja. Ähm, aber so sollte man ein Portfolio aufbauen, dass es langfristig sauber funktioniert und das tut's auch. Ja, also es funktioniert auch gut. Ich sollte die Kostengheiten breit streuen und wie gesagt ganz wichtig die Emotionalität raus und diese ganzen Einzelentscheidungen, die nichts
bringen, einfach alle vergessen. Aber Portfolio ist ja nur der eine Teil. Du hast ja auch gesprochen über das Gesamtvermögen und dann geht's ja auch um die Frage letztlich, wie kann ich mir das überhaupt leisten, diese Volatilitäten auszusetzen in dem Wertpapierportfolio? Da geht's z.B. auch um die Liquidität. Ja,
genau. Was müssen Anleger dann noch beachten gerade wenn wir jetzt ja in dieses neue Jahr blicken? Jetzt ist es natürlich auch eine Binse nach dem Motto, ja, das könnte volatiler werden, aber ja, es könnte schon ein spannendes Jahr werden. Wir haben Trump, wir haben die Midterms, wir haben natürlich schon diese KI Thematik. Ob es
jetzt rauf oder runter geht, weiß ich nicht, aber ich kann mir einiges vorstellen. Umso wichtiger, dass man die Hausaufgaben jetzt am Jahresanfang erledigt. Genau. Was müssen Anleger denn machen aus deiner Sicht? Also meines Erachtens sollte man immer mal wieder einen Punkt finden. Also, wir machen das mit unseren Mandanten alle paar Monate in aller Regie, aber ähm
jeder kann das natürlich auch für sich selber machen, dass man ein Punkt findet, wo man sich hinsetzt und wo man dann mal wieder äh anfängt neu zu denken und zu fragen, wie ist mein Vermögen aufgebaut? Was habe ich tatsächlich vielleicht in Immobilien? Was habe ich in in Liquidität, in kurzfristigen Cashbeständen? Was ist im Aktienmarkt?
Was habe ich dann vielleicht in in Kryptowährung oder Gold und Silber? passt eigentlich diese Struktur noch äh zu dem, wie ich es haben will. Ja, weil ich sage immer, man kann alles machen, aber man muss halt die richtige Motivation dazu haben, die richtigen Gründe, damit man dann auch letztlich nicht enttäuscht ist, wenn es halt eben
anders kommt. Ähm und unserer Erfahrung nach ist ein wesentlicher Teil halt eben die Frage, wie viel Liquidität brauche ich in meinem Vermögen, weil die Liquidität ist das Bindeglied zwischen den Unwelbarkeiten des Lebens und den Unwegbarkeiten des Kapitalmarkts. Wenn ich genug Liquidität habe, kann ich auf
das eine oder andere letztlich reagieren. Das heißt, wenn ich mich am Jahresanfang hinsetze, sage ich jedem, mach deine Vermögensbilanz, überleg ähm erstmal, wie viel Liquidität brauchst du? Auch da haben wir mal was Kleines vorbereitet, einfach nur als kleine Gedankenstütze, wie man sowas aufbauen kann. Ähm, wir haben hier mal vier
Blöcke reingeschrieben. Wir haben mal gesagt, es gibt also so eine eiserne Liquiditätsreserve. Ähm, das da spricht man ja dann eben von einem Vielfachen vielleicht eines Monatsgehaltes, einfach zur Abdeckung von unplanbaren Zahlungsverpflichtung. Keine Ahnung, Waschmaschine ist kaputt, Auto ist kaputt oder Dinge,
was ich halt ersetzen muss, was ich ersetzen muss, dann kann ich Rückstellungen bilden für Dinge, wo ich weiß, dass die kommen werden, also planbare Zahlungsströme, z.B. ich möchte ein großen Urlaub machen oder ich möchte keine Ahnung ansparen für ein Auto, weil ich weiß in 2 d Jahren brauche ich ein
neues. Dann wenn ich schon älter bin, kann ich mir überlegen, was brauche ich denn eigentlich als so eine Art, wir haben es mal ein bisschen sperriges Wort, aber wir haben es mal Erwerbslosigkeitsreserve genannt. Also, wenn tatsächlich laufende Zahlungsströme ausfallen würden, was brauche ich dann, um darauf zurückzugreifen, um über eine bestimmte
Zeit damit hinwegzukommen, meine Lebenshaltungskosten zu decken und dann hat man noch oben drauf so eine Art Investitionsreserve oder es kann auch ein risikoloser Portfolioanteil sein. Wenn jetzt einer sagt, ne, 100% Aktienmärkte möchte ich dann gar nicht von dem Teil, wo ich investiere, sondern ein bisschen risikolos soll mit drin
sein, kann ich das auch noch machen. Und das ist so eine kleine eine kleine Eselsbrücke, dass man sagt, wie nähre ich mich dem Thema? Ich habe vor ein paar Wochen mal mit einem sehr intelligenten ähm ähm aktiven Vormanager gesprochen, der auch, ich glaube, Doktor der Philosophie ist, nicht Dr. Beck mus
sich dazu sagen. Genau, das war auch war auch sehr interessant. Der hatte zu mir gesagt, Herr Fuchs, ich verstehe alles, was Sie sagen, aber aber warum dreht sich immer so viel um die Liquidität? Im Endeffekt kann ich doch wirklich sagen, ich leg mein ganzes Vermögen in Aktien an. Ja, da habe ich gesagt, ja, grundsätzlich
hat er natürlich recht. Also ich kann natürlich auch sagen, wenn ich mehr als 10 Jahre in Aktien investiert bin, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die ersten Aktien, die ich irgendwann mal gekauft habe, dass die nach 10 Jahren unter null sind, ist ja ist ja wahnsinnig gering. Das heißt, ich kann sagen, wenn ich lang genug investiert bin, brauche ich letztlich keine Liquidität, weil entnehme ich immer aus dem Portfolio,
wenn ich was brauche und die Wahrscheinlichkeit, dass ich da unter nullig ist nahe zu null. Ähm in der Praxis ist es halt leider anders oder ist es anders und da geht's halt darum, dass man als Vermögensinhaber sich überlegt, wie baue ich so auf, dass ich auch emotional mit zurechtkme und da
spielt halt eben die Emotion auch eine große Rolle und das heißt auch, dass ich mich über Gewinne an den Börsen in aller Regie, ich glaube ich glaube die Schmerzen zehn mal mehr als ich ne Entschuldigung, also Verluster der Börse schmerzen zehn mal mehr als ich mich über Gewinde freuen kann. Und deswegen ist es schon gut emotional dann auch zu
sagen, ich habe eine gewisse Reserve und ich habe auch gewisse Reserven für die Familie und da muss ich mir keine Sorgen machen, dass ich dann zu stark von Schwankungen abhängig bin. Ja, das ist immer sehr wichtig, weil die Frage kommt immer so die Cashquote und dann kommt immer die Frage, ja, ist das jetzt Cash ist das jetzt Cash mit dem du deine Miete bezahlst oder Cash zum
Investieren? Und das ist, glaube ich, man kann es nicht oft genug erklären. Ich glaube, eine ganz wichtige Hilfe auch für die Leute. Und wenn man dann von, wenn ich jetzt von Cash spreche, dann spreche ich von Investitionsreserve z.B. bin ich von genau ist jetzt die Miete nicht mit da. Man muss man muss auch berücksichten, diese ganze Cashboquote ist natürlich
auch dynamisch. Ja, so wie das Leben dynamisch ist die Aktienmärkte. Also das heißt, das heißt, wenn ich so eine Planung mache, dann muss ich auch berücksichtigen, was ist eigentlich meine Sparquote oder muss ich vielleicht was entnehmen? Oder ein anderer Punkt, der kann auch interessant sein, darüber mal nachzudenken, ich plane vielleicht Immobilie zu kaufen. Wenn ich jetzt sage, ich baue mir das Eigenkapital für
eine Immobilie auf, dann darf ich damit ja auch nicht spekulieren. Also da kann ich ja keine Volatilitätsrisiken eingehen. Auf der anderen Seite kann ich sagen, na ja, wenn ich so viel Kapital aufgebaut habe, dass es mir für die Eigenkapitalstellung für den Kauf der Immobilie reicht. Wenn ich die Kapitaldienstfähigkeit habe und der Bank
dann am Schluss egal ist, ob sie mir 40, 50, 60 oder 70% finanziert, dann kann ich sehr wohl theoretisch sagen, na ja, dann nehme ich jetzt doch ein Teil, geh in Aktienmarkt. Wenn der Aktienmarkt stark fallen sollte bis zum Zeitpunkt des Immobilienerwerbs, dann weiß ich, dass zukünftige Renditererwartungen
höher sind. Dann nehme ich halt einen höheren Leverage auf meine Immobilie auf und wenn es andersrum ist, dann halt einen geringeren. Ja. Ähm, das heißt, ich kann schon dann in der laufenden Begleitung meines Vermögens in diesen Entwicklung überlegen, wie ich das dynamisch dann anpasse und wie ich damit
umgehe. Ja, sehr gut, Christian. Ich glaube, dann haben wir heute das Wichtigste geklärt für 2026. Leute, ich hoffe euch hat's gefallen. Wir bekommen einen Daumen nach oben und keine Sorge, ich äh du ich glaub du hat hast noch hast noch was Wichtiges für die Anleger. Ich will noch verweisen auf Bootcamp Börse mit dem
geschätzten Kollegen Marian Kupotsch. Alle, die jetzt fragen, ja, was ist denn eigentlich mit online? Da habt ihr vertieft über das Thema Online gesprochen und ihr findet rechts oben, da ist ein kleines I. Wenn ihr da drauf klickt, findet ihr dann das verlinkte Video. Christian, was würdest du den Leuten gerne noch mitgeben? vielleicht
Jahresstart. Genau, also vielleicht ähm es gibt ja durchaus viel intelligentere Menschen als mich und ich möchte mal ein Zitat noch von Charlie Manger mitgeben. Es wird ihm zumindest zugeschrieben ähm auch von den ganzen Thema mit den Unsicherheiten, die wir haben äh und mit dem Thema Prognosen und das all das, was uns jetzt am Jahresanfang alles einholt.
Und ich lese das Zitat einfach mal vor und das kann man auf sich wirken lassen, insbesondere der letzte Satz, den finde ich schon schon sehr klug. Also Vorbereitung ist eine Geisteshaltung. Mentale Stärke kann man nicht kaufen. Du kannst sie nur durch Bescheidenheit und Erfahrung aufbauen und nichts macht
demütiger als zuzusehen, wie der Markt dein Genie ignoriert. Ich glaube, dabei kann man es bewenden lassen. Sehr schön, Christian. Herzlichen Dank dir und noch mal einen guten Start ins Neujue Jahr. Danke dir auch. Euch natürlich auch. Ich hoffe, euch hat's gefallen und ja, lasst uns gerne
Feedback da und Fragen, vielleicht können wir die dann fürs nächste Mal aufnehmen. Sehr, sehr gerne. Und wenn dir solche Interviews gefallen, kannst du mir einen riesen gefallen tun zum Jahrestadt und meinen Kanal abonnieren. Danke dir. Danke euch. Kommt gut rein ins neue Jahr. Wir sehen jetzt raus. Bis zum nächsten Mal. Ciao. Ciao. M.
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