Enteignung durch Broker-Pleite? So gehören deine Aktien wirklich DIR (DRS Anleitung)
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💪🏻 ✈️ ➡️ Jetzt Mandant werden https://tinyurl.com/ywftz8ez Ist dein Depot sicher, wenn der Broker oder der Zentralverwahrer (CSD) pleite geht? Die 200-Milliarden-Klage Russlands gegen Euroclear und die Warnungen aus dem Buch "The Great Taking" zeigen: Deine Aktien sind oft nur eine Forderung an eine lange Kette von Finanzdienstleistern. In diesem Video zeige ich dir, wie du diese Kette durchbrichst. Ich erkläre dir das Direct Registration System (DRS), mit dem du Aktien direkt auf deinen Namen ins Register des Unternehmens einträgst – ganz ohne Broker, ohne Clearstream und ohne Euroclear. Wir besprechen im Detail: 🔹 Die Gefahr: Die "Verwahrkette" verstehen – warum deine Aktien in einem Sammelbecken (Omnibus Account) liegen. 🔹 Das Szenario: Was passiert bei einer Insolvenz von Euroclear oder deinem Broker? (Lehren aus Lehman Brothers). 🔹 Die Lösung: Was ist ein "Transfer Agent" (z.B. Computershare) und wie funktioniert DRS? 🔹 Die Praxis: Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du Aktien von Interactive Brokers & Co. transferierst. Mach dich unabhängig von den Risiken des Finanzsystems. 📈 Exklusiv-Seminar: Steuerfrei leben als Investor & Trader (Zürich) Willst du lernen, wie du dein Kapitalvermögen nicht nur schützt (DRS), sondern auch steuerfrei vermehrst? Komm zu unserem Intensiv-Seminar in Zürich! Zusammen mit Ex-Wall-Street-Banker Jay Medrow zeigen wir dir: 🔹 Wie du als Trader/Investor steueroptimiert auswanderst. 🔹 Wie du 0% Steuern auf deine Gewinne zahlst. 🔹 Wie du professionell tradest (Optionen, Forex) und davon lebst. ➡️ Sichere dir hier dein Ticket & lerne Jay persönlich kennen: https://tinyurl.com/2r6sdbcm 00:00 – Das heutige Thema 00:22 – Ich lade Dich herzlich ein 01:44 – Gehört Dein Aktien-Depot wirklich Dir? 06:19 – Was ist eine Aktie eigentlich überhaupt? 09:09 – Aktien direkt besitzen mit DRS 15:12 – So kannst Du DRS praktisch umsetzen 19:47 – So kannst Du diese Aktien später verkaufen 21:36 – Wir beraten Dich gerne persönlich 🔥 Mehr Kontext, mehr Tiefe, mehr Realität – unser Telegram-Kanal 🔥 https://t.me/PerspektiveAuslandPodcast 📲 Folge Sebastian für mehr Einblicke und Hintergrundinfos: 🔹 X (ehemals Twitter): https://x.com/SauerbornX 🔹 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sauerborn/ 🔹 Persönliche Website & Blog: https://www.sebsauerborn.com/ 🎯 Diese Videos sind nur der Anfang. Wenn du wirklich ins Tun kommen willst – rechtssicher auswandern, legal Steuern optimieren und dein Vermögen schützen – dann tritt dem New Horizons Club bei. 💼 Der Club ist deine Eintrittskarte zu allem, was hinter den Kulissen läuft: ✅ Bis zu 6 persönliche Calls pro Jahr mit Sebastian an den Call-in-Days ✅ Austausch mit Sebastian und anderen Mitgliedern in der exklusiven Telegram-Gruppe ✅ 15 % Rabatt auf alle Seminare, Events und Studienreisen ✅ Einladung zur jährlichen Summer Party in London – nur für Mitglieder ✅ Austausch mit Gleichgesinnten, die handeln statt träumen 🌍 New Horizons Club – Neue Horizonte im Ausland eröffnen Die deutschsprachige Plattform & Community für alle, die international aufstellen, absichern und durchstarten wollen. 🔐 Jetzt Mitglied werden: https://www.perspektiveausland.com/new-horizons = Unsere Websites = https://www.perspektiveausland.com/ https://www.wohnsitzausland.com/ https://uskanzlei.com/ https://www.auslandsunternehmen.com/ https://stmatthew.de/ https://www.nullsteuer.llc/ https://www.malta1.de/ https://www.nullsteuer.llc/ https://www.assetprotection.plus/ = Über Perspektive Ausland = Wer als Unternehmer oder Freiberufler aus dem deutschsprachigen Raum ins (steuergünstige) Ausland umziehen oder digitaler Nomade werden will, der hat jede Menge steuerliche und rechtliche Fragen. Länderauswahl, internationales Steuerrecht, Firmengründung im Ausland, Wegzugsteuer, Visa, Kapitalanlagen und Vermögensschutz - das sind nur einige der Themen, mit denen man sich jetzt auseinandersetzen muss. Perspektive Ausland ist der deutsche Podcast aus London, der sich genau mit solchen Fragestellungen beschäftigt. Ganz egal, was deine Motivation für den Umzug ins Ausland ist - weniger Steuern, mehr Freiheit oder höhere Lebensqualität - hier bist du richtig. #TheGreatTaking #DRS #AktienSicherheit #Euroclear #Finanzsystem
Transcript
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Aktien halten, Aktien besitzen ohne Broker und auch ohne CSD, das heißt ohne Clearstream, ohne Euroclear - ist das wirklich möglich? Es ist möglich und in diesem Video werde ich dir zeigen, wie das funktioniert und welche Vorteile du daraus ziehen kannst.
[Musik] Noch ein kurzer Hinweis in eigener Sache. Wenn auch du dabei bist Kapitalvermögen aufzubauen oder schon genug Kapitalvermögen hast, um davon leben zu können und dir überlegst, auszuwandern und möglichst steueroptimiert von diesem Kapitalvermögen zu leben, dann lade ich dich
ein zu unserem Seminar Steueroptimiert auswandern als Trader und Investor. Das organisiere ich zusammen mit Jay Medrow in Zürich - Details auf unserer Webseite, Link dazu in der Beschreibung zu diesem Video. Es richtet sich an alle, die von ihrem Kapitalvermögen im Ausland leben wollen, möglichst steueroptimiert, vielleicht sogar steuerfrei und natürlich auch jene,
die lernen möchten, wie man selbst tradet, wie man zum Beispiel mit Optionen tradet, wie man mit Forex tradet und wie man damit ein Einkommen erzielen kann, mit dem man dann ortsunabhängig und tatsächlich auch unabhängig von einem Job wirklich im Ausland in aller Freiheit leben kann.
Jay Medrow ist ehemaliger Investmentbanker. Heute zeigt er Interessierten wie man tradet - er hat schon vielen erfolgreich das Trading beigebracht. Alles Weitere bei unserem Seminar, zwei Tage sehr intensiv in Zürich. Da geht es um Steuern, um Konzepte, natürlich auch um solche Konzepte wie das, was wir jetzt hier darstellen. Alles, was du tun musst, um dein Kapitalvermögen im Ausland zu
schützen. Welche Broker sind gut, welche Banken sind gut, wo musst du einen Wohnsitz einrichten, damit du möglichst wenig Steuer bezahlst auf Erträge aus deinem Kapitalvermögen? All darum geht es bei unserem Seminar. Ich würde mich freuen, dich dort begrüßen zu dürfen. Ich habe vor kurzem ein Video gemacht zu der russischen Klage gegen Euroclear. Viele sagen
ja fälschlicherweise Clearstream, aber es geht nicht um Clearstream, es geht um Euroclear. Euroclear ist wie Clearstream ein sogenanntes CSD, ein sogenanntes Central Security Deposit, ein Zentralverwahrer. Und wenn du noch nicht weißt, was das ist, dann werde ich es dir in
diesem Video erzählen. Vielen Aktienbesitzern, vielen Investoren ist gar nicht klar, dass im Grunde genommen die Aktien, die sie besitzen, die Wertpapiere, die sie halten, gar nicht bei ihnen selbst sozusagen im Depot liegen, sondern dass es da eine lange Verwahrkette gibt und in diese Kette
sind verschiedene Institute und Dienstleister mit eingebunden. Das geht auf verschiedenen Ebenen, ich werde dir das gleich noch mal als Grafik zeigen. Die große Frage, was passiert, wenn einer dieser sehr wichtigen, dieser zentralen Dienstleister in dieser Verwahrkette hopsgeht,
zum Beispiel weil der Broker pleitegeht, oder im schlimmsten Fall, was passiert, wenn zum Beispiel ein CSD wie jetzt Euroclear oder Clearstream tatsächlich finanzielle Probleme haben? Sind dann deine Aktien in Gefahr? Können die möglicherweise enteignet werden? Sind die dann Vermögen des Dienstleisters oder was passiert da genau? Dazu gab es ja ein besonders interessantes
Buch und auch einen interessanten Film, der heißt The Great Taking. Der befasst sich genau mit diesen Fragen und er berichtet im Grunde von ähnlichen Präzfällen, wie dem zum Beispiel auch bei Lehman Brothers 2008, als sie pleitegegangen sind. Dort haben ja dann viele der Investoren, also Lehman Brothers war ja auch zunächst mal letztlich ein Broker, viele der Investoren,
die dort Aktien liegen hatten, haben dann lange Zeit gebraucht, bis sie ihre Aktien zurückbekommen haben. Das liegt jetzt nicht daran, dass jetzt Lehman Brothers hier unehrlich gewesen wäre, dass sie versucht hätten, diese Aktien zu klauen und das sagt auch nicht daran, dass jetzt diese Aktien zur Insolvenzmasse von Lehman Brothers dazugezählt worden wären. Das ist nämlich definitiv nicht so.
Die Aktien liegen im Sondervermögen, die kann der Broker auch nicht verwenden, um sie jetzt als Sicherheit irgendwo einzusetzen, außer sie sind auf Pump gekauft, sogenannte Margin Accounts, dann ist es was anderes, aber ansonsten sind die im Sondervermögen drin. Die tauchen also nicht auf der Bilanz des Dienstleisters auf. Selbst wenn der Broker pleitegehen würde, dann würdest du trotzdem
deine Aktien wiederbekommen. Und es ist auch so, wir haben Mandanten, die waren bei Brokern, die pleitegegangen sind, die haben sie wiederbekommen - auch bei Lehman Brothers, die meisten Investoren haben ihre Aktien zurückbekommen, aber eben nicht alle. Und warum nicht? Wie gesagt, es ging nicht um Betrug, sondern es ging im Grunde genommen darum, dass in dieser langen
Verwahrkette die Aktien nicht in deinem Namen letztlich gespeichert werden. Also nehmen wir an, du hast Mercedes Aktien bei deinem Broker, sagen wir zum Beispiel mal comdirect. Comdirect hat dann bei einer Depotbank ein Konto, dort sind alle Mercedes Aktien dann zum Beispiel drin, aller comdirect-Kunden. Diese werden im Namen von comdirect gehalten. Das heißt, das Depot weiß
gar nicht, wem die Anteile gehören. Das ist der erste Pool. Der nächste Pool ist dann beim CSD, also beim Zentralverwahrer, zum Beispiel eben Clearstream oder Euroclear. Dort haben dann wieder alle Depotbanken Kontos, da steht dann wieder nur die Depotbank drauf, das ist ein weiterer Omnibus-Account, ein weiteres Sammelkonto und darunter dann noch mal
oftmals Nominee-Shareholder, welche die Anteile dann halten ud das ist dann auch wiederum ein Sammelkonto letztlich. Also ich werde das gleich, wie gesagt, nochmal grafisch zeigen. Das heißt also, wem jetzt genau eigentlich welche Aktien gehören, das ist ein ziemliches Kuddelmuddel, ein ziemliches Durcheinander, bzw. kann es sein, wenn die Buchhaltung nicht richtig gemacht
wird und genau diese Buchhaltung ist eben auch fehleranfällig und das war bei Lehman Brothers das Problem. Das heißt also, wie gesagt, Lehman Brothers, sie haben dort nicht betrogen, haben nicht die Aktien sich versucht under den Nagel zu reisen, sie waren auch nicht in der Insolvenzmasse von Lehman Brothers drin. Das heißt, der Kunde ist nicht enteignet worden, aber man hat Mühe gehabt
rauszufinden, wo sind jetzt genau die Aktien, welche Aktie gehört eigentlich wem. Und deswegen ist es im Grunde anfällig, diese Struktur zu nutzen. Jetzt sehen wir mal dieses russische Beispiel an. Russland verklagt jetzt ja Euroclear auf über 200 Milliarden Dollar, nehmen wir einmal an, Euroclear würde deswegen in finanzielle Not geraten - ann ich mir nicht vorstellen, ehrlich
gesagt, aber mal angenommen, das wäre jetzt so. Euroclear eben ein belgisches Unternehmen und Euroclear könnte nicht mehr weiterarbeiten. Das wäre natürlich eine riesige Katastrophe für den Markt, denn dann werden ja gigantische Massen von Aktien zunächst einmal eingefroren, die würden dort festsitzen. Das heißt, wie du dann deine Aktien dort wiederbekommst, die dann
im Grunde genommen dort bei Euroclear letztlich möglicherweise liegen, zum Beispiel, wenn du amerikanische Staatsanleihen hättest oder so, also es betrifft nicht nur Aktien, es betrifft Wertpapiere generell, das wäre dann die große Frage und da macht man sich natürlich zurecht auch Sorgen und deswegen natürlich auch die Lösung dazu, zu diesem Problem, die ich
dir heute vorstellen werde. Bevor ich jetzt eine schöne Grafik hier noch mal zeige, müssen wir uns aber erstmal eigentlich noch mal klar werden, was eigentlich überhaupt eine Aktie ist. Was ist eine Aktie denn überhaupt? Eine Aktie ist ein Bündel von Rechten, die im Gesellschaftsrecht definiert
sind. Also die Rechte zum Beispiel an Dividenden oder wenn die Gesellschaft aufgelöst wird, dass du am Liquidationserlös beteiligt wirst. Dass du die Geschicke der Gesellschaft mitbestimmen kannst, wenn du Stimmrechte hast in der Hauptversammlung. Das Recht, Informationen von dem Unternehmen zu
bekommen, wie das Unternehmen wirtschaftlich dasteht. Das Recht, diesen Anteil an Dritte zu übertragen, frei zu übertragen, vielfach. Und dann auch, dass du tatsächlich Recht hast am Vermögen dieses Unternehmens, nachdem die Gläubiger bedient worden sind. Das ist das,
was letztlich eine Aktie bedeutet. Dieses Bündel von Rechten, das du bekommst, wenn du dich an einem Unternehmen beteiligst. Wenn du mit einem Broker zusammenarbeitest, dann gibst du diese Rechte letztlich an den Broker ab bzw. der Broker nimmt diese Rechte in deinem
Namen dann für dich wahr. Deswegen auch dieser Omnibus-Account, deswegen dieses Sammelkonto. Deswegen steht bei der Depotbank des Brokers bei den Anteilen der Name des Brokers als Eigentümer drin und nicht dein Name. Denn es ist tatsächlich der Broker, der jetzt diese Rechte übertragen
bekommen hat bzw. der sie in deinem Namen eben wahrnimmt, letztlich stellvertretend für dich. Wenn du also ein Depot hast bei einem Broker, dann ist letztlich dein Eintrag, der die Aktie repräsentiert in deinem Depot, eine Forderung gegenüber dem Broker. Also mal angenommen,
du hast jetzt eine Mercedes-Aktie und Mercedes bezahlt jetzt für diese Aktie ein Euro Dividende, dann hast du eine Forderung an den Broker in Höhe von einem Euro, denn er kassiert ja die Dividende in deinem Namen, weil er jetzt ja der Eigentümer, der rechtliche, dieser Papiere ist.
Also das ist eine Forderung letztlich, dieser ein Euro dann an dich weiterzubezahlen. Und jetzt wurde eben diese ganze Infrastruktur geschaffen zwischen Broker, zwischen der Verwahrstelle, zwischen dem Zentralverwahrer und so weiter und so fort, damit schlicht und ergreifend
der Wertpapierhandel hier reibungslos abläuft. Da werden Millionen und Milliarden Aktien verschoben, weltweit, das sind zum Teil ja sehr schnelle Prozesse, da wird sehr schnell gehandelt und um das möglichst effizient gestalten, deswegen hat man hier spezialisierte Dienstleister geschaffen, die nur bestimmte Funktionen in der ganzen Verwahrkette übernehmen. Das heißt also, zwischen
dir und dem Unternehmen und du hast ja wie gesagt an dem Unternehmen ein Bündel an Rechten, steht also diese riesige Kette von Dienstleistern. Und da stellt sich jetzt natürlich die Frage, kann man eigentlich diese ganze Kette auch einfach eliminieren und kannst du direkt bei dem
Unternehmen als Gesellschafter bekannt sein bzw. eingetragen werden? Müssen wirklich deine Rechte an so viele Parteien und Unterparteien delegiert werden oder kann man das nicht direkt tun? Und das kannst du tatsächlich tun und das nennt man die Direktregistrierung oder auf Englisch DRS,
Direct Registration System. Das funktioniert im Wesentlichen leider nur mit amerikanischen Anteilen, wobei es theoretisch auch natürlich mit europäischen Aktien funktionieren würde. Jetzt zeige ich dir das Ganze mal grafisch. So, auf der rechten Seite haben wir die konventionelle
Verwahrkette, wie du sie jetzt kennst. Wir sind vorhin da durchgegangen. Wir haben den Aktionär, wir haben den Broker, dann haben wir die Depotbank, den sogenannten Custodian, dann haben wir das CSD, also den Zentralverwahrer, zum Beispiel Clearstream, Euroclear, DTCC, dann wir den Nominee, dann haben wir den Transfer Agent, zum Beispiel Computershare und dann haben
wir die Gesellschaft. Der Transfer Agent - Transfer Agent ist amerikanisches Englisch, im britischen Englisch sagt man den Share Registrar - das ist letztlich derjenige, der das Aktionärsbuch verwaltet. Der hält selbst keine Aktien, der ist sozusagen sowas wie ein Firmensekretär. So, du
kannst dir vorstellen, was ist das Aktienregister? Jede Gesellschaft, auch eine GmbH, eine kleine Gesellschaft, hat ja eine Gesellschafterliste und letztlich ist das Aktienregister die Gesellschafterliste eines Unternehmens. Und bei einer großen Publikumsgesellschaft ist das natürlich eine Liste mit Millionen von Aktien möglicherweise oder Milliarden von Aktien und
weil das doch natürlich ziemlich kompliziert ist, das ganze Aktionärsregister zu verwalten, außerdem müssen Dividenden bezahlt werden, dann kauft jemand neue Aktien, dann muss das übertragen werden, hin und her, das ist ein riesen Aufwand, deswegen beauftragen Unternehmen normalerweise einen sogenannten Transfer Agent oder auch einen sogenannten Share Registrar. Der größte,
der bekannteste ist Computershare, dann gibt's auch noch Equinity und noch ein paar andere. Hier auf unserer Grafik steht Computershare. Aber wie gesagt, dort werden keine Aktien gehalten. Dieser Transfer Agent führt nur Buch. Das ist letztlich ein Buchhalter, der führt das Aktionärsregister. Aber du kannst dir vorstellen, diese ganze Kette von Dienstleistern, Broker, Depotbank, CSD,
Nominee, die sind hier alle involviert letztlich, bei allen deinen Aktien und zum Teil auch noch auf mehreren Levels dann. Das heißt, die sind alle involviert und jetzt kannst du dir vorstellen, wenn einer in dieser Kette hier hopsgeht, warum auch immer, weil die Russen ihn verklagen, weil er falsch investiert und so weiter und so fort - nochmal, das Problem ist nicht, dass der lügt,
dass der stiehlt, dass der dir was wegnimmt, dass du enteignet wirst, das ist nicht das Thema. Das Thema ist chaotische Buchhaltung, siehe Lehman Brothers und dann einfach auch natürlich immer das Chaos einer solchen Abwicklung, wenn sowas passiert - Mitarbeiter verlassen das Haus,
Dienstleister kündigen und so weiter und so fort. Also das heißt, die ganzen Abläufe sind natürlich extrem gestört, wenn es dort zu solchen Zwischenfällen, zu solchen Pleiten kommt. Haben wir auch ebenfalls bei Lehman Brothers gesehen. Also auf der linken Seite haben wir jetzt natürlich ein sehr viel schöneres System, nämlich dort bist du als Aktionär direkt
an dem Unternehmen beteiligt. Wie gesagt, hier taucht natürlich der Transfer Agent auf, weil der Transfer Agent ist derjenige, bei dem deine Aktien dann in deinem Namen registriert sind, aber tatsächlich bist du dann im Aktionärsregister der Gesellschaft tauchst du dann direkt auf. Also
nicht mehr irgendwie nur ein Nominee. Ich hatte hier gesagt, die Gesellschaft weiß im Grunde gar nicht, wer ihre Anteilsinhaber sind. Die Gesellschaft könnte jetzt gar nicht sagen, wer ist eigentlich an uns beteiligt bei großen Gesellschaften. Das sehen die nicht, weil die sehen immer nur diese Street Names, diese Nominee-Shareholders der Banken und
der Finanzdienstleister. Wenn hier auf der linken Seite der CFO, wenn hier der CFO dieser Gesellschaft, was weiß ich, Alphabet oder BMW oder Mercedes, ins Aktionärsregister reinschaut, wird er dort deinen Namen sehen, du bist direkt dort bei der Gesellschaft, stehst du drin. Das
heißt, wenn es zu irgendeinem Chaos kommt an den Finanzmärkten, dann wird an der Tatsache, dass du Aktionär bist, keiner zweifeln, keiner rütteln und da lässt sich nichts dran machen. Da gibt es auch nichts zu klären, das steht eben zweifelsfrei fest. Und warum ist das eine positive Sache? Nun,
man muss ja sagen, dass Aktien im Grunde genommen Sachwerte sind. Ich meine, heute sagt man, dass Sachwerte eher Dinge sind wie zum Beispiel Gold oder dann auch eher exotische Dinge, wie was weiß ich, Gemälde und so weiter und so fort oder Whisky oder Oldtimer oder was auch immer, aber letztlich sind ja Aktien auch Sachwerte, wenn man sich das genau anschaut, weil letztlich steht
ja dahinter ein Unternehmen, dieses Unternehmen wirtschaftet Gewinne. Das heißt natürlich, in einer Krise, in einer finanziellen Krise, an einem soliden Unternehmen beteiligt zu sein, ist natürlich ein hoher Wert. Das ist ja genauso sicher, möglicherweise, wie Gold. Hängt jetzt vom Unternehmen ab. Wir haben ja oftmals das Problem, dass Unternehmen vielfach
heute vielleicht überbewertet sind, wobei ich das jetzt auch gar nicht so sagen will. Ich will jetzt hier keine Behauptungen anstellen über bestimmte Unternehmen, aber es ist unser Eindruck zumindest, wenn wir auf die Finanzmärkte schauen, dass das komplett aufgeblasen ist, aber ist ja nicht bei allen Unternehmen so. Es gibt ja hochsolide Unternehmen und daran beteiligt zu sein, stellt
einen hohen Wert dar. Die haben über Jahrzehnte laufend Renditen erwirtschaftet, die werden solide konservativ geführt, die erfüllen eine wichtige Funktion in der Gesellschaft, die schaffen Jobs, die produzieren hochwertige Produkte. Also das ist ja ein sehr vermögenssicheres Asse im
Grunde genommen, die Unternehmensbeteiligung, wenn man jetzt hier nicht immer den letzten modischen Erscheinungen, sage ich jetzt mal, der Kapitalmärkte folgt. Also das heißt, die Frage ist, wie kann man eigentlich diese Situation hier erreichen, die wir hier links beschrieben haben? Wie kannst du tatsächlich hier direkt Eigentümer werden dieser Aktien bzw. wie kannst du direkt ins
Aktionärsregister der Gesellschaft eingetragen werden, ohne dass da diese endlose Verwahrkette dazwischensteht, all diese Anbieter, die ja alle auf die Schnauze fallen können und dann ist Chaos und möglicherweise kriegst du jahrelang deine Aktien nicht mehr? Also zunächst müssen wir sagen, dass das nur für amerikanische Aktien funktioniert. Theoretisch ist das zwar nicht
so. Ich meine, ich habe relativ viele britische Aktiengesellschaften, PLCs früher betreut und war da auch involviert in die Aktienverteilung und wir haben da auch mit Direct Registration geholfen, das hat dort auch funktioniert. Also, was letztlich passiert, ist, wenn du jetzt DRS
verwenden möchtest, dann musst du zunächst mal deine Aktien bei einem Broker haben, der DRS unterstützt. Die großen amerikanischen Broker tun das alle, zum Beispiel Interactive Brokers, Charles Schwab, Fidelity. Die Kosten sind etwas unterschiedlich. Bei Fidelity kostet es nichts,
den Direct Transfer zu machen, bei Interactive Brokers sind es pro Position fünf Dollar und letztlich musst du deine Aktien, wenn du jetzt bei einem Broker bist, der jetzt kein DRS Transfer ermöglicht, deine Aktien zunächst mal an einen dieser Broker hier schieben. Es gibt teilweise auch Broker, die berechnen sehr, sehr viel Geld, sehr hohe Gebühren, was weiß ich, 1000 Dollar und
Interactive macht fünf Dollar, also ein riesen Unterschied. Da lohnt es sich natürlich zu sagen, okay, ich transferiere jetzt erstmal an einen anderen Broker, ich eröffne ein neues Depot und mache dann DRS. Achtung, das ist natürlich kein Verkauf, es gibt keinen Eigentümerwechsel. Es gibt einfach ein Depotübertrag. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, denn Eigentümerwechselverkauf
würde ja bedeuten, da entstehen Steuern. Du verschiebst deine Aktien von einem Broker an einen anderen Broker und dieser Broker erlaubt dann DRS. Dann muss man sich einfach anschauen bei dem entsprechenden Broker, was die genauen Regeln sind, damit ein solcher DRS Transfer funktioniert.
Manchmal muss man das per Telefon machen, manchmal brauchen die Broker auch ein Dokument, was von dir handschriftlich unterzeichnet wurde, manchmal muss man einfach nur auch nur ein Formular ausfüllen. Was du aber machen musst, ist, dass du zunächst mal rausfinden musst, wer der sogenannte Transfer Agent oder Share Registrar der Aktien ist, die du gerne direkt besitzen willst.
Bei den meisten wird es Computershare sein, bei anderen ist es möglicherweise Equinity oder ein anderer Anbieter. Das findest du meistens in der Investor-Relations-Seite der Aktie, um die es geht. Probieren wir das doch gerade mal aus. Nehmen wir einmal an, du möchtest
jetzt Amazon-Aktien registrieren, das heißt wir brauchen jetzt den Transfer Agent von Amazon - ich habe den hier auch schon mal rausgesucht. Bei den Investor Relations bei Amazon finden wir hier, Who is Amazons Transfer Agent? When should I contact them? Hier kannst du jetzt sehen, es handelt sich
um Computershare. Wie gesagt, Computershare ist eigentlich der, welchen die meisten verwenden. Du brauchst jetzt die Details von Computersha. Du wirst auch ein Konto bei Computershare brauchen, ein Konto in Anführungszeichen, es ist kein Depot, denn wie gesagt, was ja bei dem Direct Transfer passiert, ist, dass deine Aktien ja nicht an Computershare geschickt werden. Deine
deine Aktien werden dann beim CSD ausgebucht letztlich, die gibt es dann dort nicht mehr. Es gibt dann ja keine Forderung mehr an einen Broker. Wir hatten ja vorhin gesagt, deine Aktie ist letztlich eine Forderung, sondern wirst dann direkt im Aktionärsregister eingetragen. Aber das heißt, deine Aktien werden jetzt nicht übertragen zu Computershare. Die werden im CSD gelöscht und
dann wird letztlich bei Computershare ein neuer Account erstellt. Hier ist die Webseite von Computershare. Hier kannst du dann alles machen - hier kannst du dich anmelden, hier kannst du ein Account erstellen, aber vielfach wird der Account ehrlich gesagt auch automatisch erstellt. Das ist eben was, was du mit deinem Broker abklären musst. Also zum Beispiel, Interactive erstellt einen
Account automatisch für dich bei Computershare und dann bekommst du einen Brief nach einigen Wochen, da steht dann drin, was jetzt gelaufen ist, welche Aktien jetzt bei Computershare gelandet sind, bzw. ich hatte ja gerade eben gesagt, die Aktien werden eigentlich dann bei dem CSD entfernt und welche Aktien du jetzt direkt verwaltest bei Computershare. Du brauchst dann natürlich so
Dinge wie die Aktienkennnummer, auf Deutsch sagt man die WKN, in USA ist es die sogenannte Cusip, das ist die gleiche Sache, aber das wird dir dann der Broker alles sagen. Das heißt, alle Details dieser Aktie musst du dann natürlich dort angeben. Dann passiert, was ich gerade eben gesagt habe - Interactive Brokers in unserem Beispiel wird dann veranlassen,
dass die Aktien in Anführungszeichen transferiert werden. Transferiert stimmt im Grunde genommen nicht, die werden dann bei Interactive gelöscht, die werden aus dem CSD gelöscht. Und jetzt schauen wir uns noch mal diese ganze Verwahrkette an. Überall hier werden letztlich die Aktien dann rausgelöscht, bei diesen ganzen verschiedenen Anbietern und am Ende stehst du dann direkt bei
der Gesellschaft drin. Und damit hast du im Grunde die ganzen Risiken, die in dem Buch The Great Taking beschrieben sind, dann letztlich umgangen. The Great Taking geht dann natürlich auch noch in Richtung Verschwörungstheorie und dass man sich hier verschworen hat gegen dich und so, das glaube ich alles nicht, aber die berechtigte Kritik, die The Great Taking an diesem Finanzsystem äußert,
die hast du letztlich damit dann umschifft. Jetzt natürlich die große Frage, was passiert, wenn du Aktien verkaufen willst? Dann bist du natürlich wieder auf einen Broker angewiesen. Das heißt also, dann musst du das Ganze rückwärts machen. Du kannst deine Aktien zum Beispiel von Computershare wieder an einen Broker schicken lassen, der umgekehrte Weg, funktioniert dann genauso,
wenn du diese zum Beispiel verkaufen willst. Ich meine, du kannst theoretisch auch natürlich Aktien direkt über Computershare verkaufen, wenn du jetzt weißt, dass jemand dort bestimmte Aktien dann haben möchte, aber in der Regel wird es immer über diesen Broker gehen. Das heißt also, auch im Umkehrschluss natürlich, es würde jetzt keinen Sinn machen, DRS mit Aktien zu machen,
die du sehr häufig tradest, wo du also laufende Verkäufe machst. Das ist für Aktien, die du langfristig hältst, die du absichern willst, da macht man DRS. Aber wenn deine Aktien eben ausgebucht wurden bei deinem Broker und dann nur noch beim Share Registrar sind, beim
Transfer Agent, dann brauchst du letztlich den Broker für diese Aktie nicht mehr. Die sind dann auch nicht Teil deines Depots, natürlich, ist ja klar. Es ist dann letztlich der Share Registrar, der direkt dich informieren wird über Dividenden und so weiter, der direkt dafür sorgen wird, dass du Dividenden bekommst. Normalerweise bezahlt ja der Share Registrar die Dividenden dann an den
Broker und der Broker zahlt sie an dich aus. Das hier machst du alles dann direkt mit dem Share Register. Wenn du Fragen zu den Aktien hast, dann kontaktierst du Computershare, eben den Share Transfer Agent oder Share Registrar und die werden dir dabei dann helfen. Also der Broker hat dann mit all diesen Dingen nichts mehr zu tun. Auch natürlich steuerlich nicht, da werden ja keine
Steuern abgezogen, aber das ist ja beim internationalen Broker sowieso nicht so. Also das ist schon noch mal etwas anderes, da muss man sich schon erstmal noch so ein bisschen dran gewöhnen, aber es ist natürlich absolut empfehlenswert, insbesondere wenn man sich betrachtet und die Grafik, die ich dir gezeigt habe, hat es ja gezeigt, wie letztlich fragil dieses Finanzsystem
ist. Weil je mehr Schichten ich dort habe, desto problematischer wird es natürlich. Also in diesem Sinne, jetzt hast du wieder was gelernt. Wenn du amerikanische Aktien besitzt, dann ist das sicherlich eine Sache, die du dir anschauen solltest, finde ich. Das ist eine ganz sinnvolle
Idee und wie gesagt, es ist ja auch gar nicht so teuer, muss man ganz ehrlich sagen, also zumindest nicht, wenn du beim richtigen Broker bist wie die, die ich dir vorhin genannt habe. Wenn das Thema Investieren, Trading für dich ebenfalls ein Thema ist und vor allen Dingen, wenn du davon leben
willst und steueroptimiert leben willst, dann freue ich mich natürlich dich bei einem unsere Seminare begrüßen zu dürfen. Ansonsten, wenn es dir um das steueroptimierte Auswandern geht, können wir auch gerne Beratungsgespräch führen - Link ebenfalls in der Beschreibung dieses Videos. Wir tun seit 20 Jahren nichts anderes, als Mandanten genau bei solchen Fragen
zu unterstützen - steueroptimierte Auswanderung, Vermögensschutz und Vermögensaufbau im Ausland. Ich würde mich freuen, auch dich als bald zu unserer Mandantschaft zählen zu können. Bist du Unternehmer, Freiberufler oder Investor? Zieht es dich schon lange ins Ausland? Mach heute den ersten konkreten Schritt in eine Zukunft mit mehr Geld und mehr Freiheit.
Buche ein Beratungsgespräch mit Sebastian und seinen Kollegen. Unsere Kanzlei unterstützt Mandanten wie dich dabei, deine Steuerlast legal zu reduzieren, Vermögen aufzubauen und zu schützen und deine persönliche Freiheit zu maximieren. Profitiere jetzt von unserem Fachwissen und
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